Der viel diskutierte, kontroverse Filmemacher Lars von Trier ist wieder mit einem neuen Kinofilm am Start. Dieses Mal will er mit seiner typisch verstörenden, ungeschönt harten Art mit dem Serienkiller-Movie „The House that Jack Built“ die Zuschauer treffen. Wer Triers Filme wie „Antichrist“ oder „Nymphomaniac“ kennt, weiß, was einen erwarten wird. Nun gab beim diesjährigen Filmfestival in Cannes eine Zuschauer-Warnung, die auf den Eintrittskarten vermerkt war.

Dort stand nämlich drauf: „Warnung: Bestimmte Szenen sind geeignet, das Zartgefühl der Zuschauer zu verletzen“. Zudem hat die FSK diesen brutalen Serienkiller-Film mit einer Alterbeschränkung ab 18 versehen. Es sollen sogar einige Zuschauer angeekelt vom Gezeigten das Kino verlassen haben. Okay, ob die Szenen am Ende wirklich so bösartig sind, dass sie einem durch Mark und Bein gehen, sei mal dahingestellt. Das Ganze taugt halt gut als Marketing-Gag.

Wobei eines klar ist, Lars von Trier wird in diesem Film keine Gefangenen machen und auch mit verstörenden Bildern provozieren. Das auch mit einer harten, brutalen Gangart, die sich hier in blutig triefenden Gewaltexzessen austobt. Nun wir werden es sehen, wenn „The House that Jack Built“ am 29. November hierzulande in die Kinos kommt. Dann könnt ihr selbst verfolgen, wie Lars von Trier die Geschichte eines hochintelligenten Serienkillers namens Jack (Matt Dillon) über einen Zeitraum von zwölf Jahren aus dessen Perspektive zeigt.

Jack betrachtet jeden einzelnen seiner Morde als Kunstwerk und tauscht sich mit seinen Gedanken regelmäßig mit dem mysteriösen Verge (Bruno Ganz) aus. Während die Polizei dem Killer über die Jahre immer dichter auf den Fersen ist, geht Jack immer größere Risiken ein, denn er ist noch nicht zufrieden mit seinem Werk…

Quelle: filmstarts.de