Man weiß, dass ein Film schon etwas Besonderes sein muss, wenn er die Menschen dazu bringt, aus den Kinos zu rennen. Entweder ganz besonders schlecht und langweilig, oder ganz besonders drastisch und krass. So ergeht es auch dem neuen Streifen von Lars von Trier, „The House That Jack Built“. Wegen des Films flüchten Zuschauer und Kritiker gleichermaßen aus dem Kino – er ist ihnen schlicht zu hart.

Der Thriller, der mit Matt Dillon und Uma Thurman zwei prominent besetzte Hauptrollen vorweisen kann, begleitet einen Serienkiller über einen Zeitraum von zwölf Jahren. Der verstümmelt und erdrosselt seine vornehmlich weiblichen Opfer und Kinder in extrem expliziten Szenen – berichten aus Cannes zufolge verließen die Leute bei den ersten Sichtungen die Kinos, über 100 sollen es gewesen sein.

Tweets mit Fotos zeigten Kritiker, die dem Film wortwörtlich die kalte Schulter zeigten und das Kino verließen. Wörter wie „abscheulich“, „erbärmlich“, „brechreizerregend“, „Folter-Porno“ und „grauenerregend“ sind nur einige der Bezeichnungen, die von den teils extrem geschockten Kritikern und Kinogängern angesichts der expliziten Szenen von „The House That Jack Built“ ausgestoßen wurden. Andere bescheinigten dem Film, vor allem schlecht und langweilig zu sein.

Schon der Trailer könnte für manche Naturen zu hart sein. Sagt hinterher nicht, ihr wurdet nicht gewarnt.

Quelle: ladbible.com