Kennt ihr diese gruseligen Verkaufssender, auf denen noch gruseligere Typen auf einem Sofa sitzen und allen Ernstes Puppen mit Sätzen anpreisen, bei denen einem anders wird? „Schaut euch nur dieses süße Gesichtchen an“, ist kein Satz, der den Mund eines erwachsenen Mannes verlassen sollte, wenn der nicht wahlweise im Kittchen oder der Klapse landen soll. Kurzum: Puppen sind unheimlich. Püppchen sind auch Stichwortgeber für den neuen Horrorfilm ‘The Devil’s Dolls’.

Regie führte bei dem Puppentanz Padraig Reynolds, das Drehbuch stammt aus der Feder von Hauptdarsteller und Serien-Schauspieler Christopher Wiehl sowie Produzent Danny Kolker. In dem Low-Budget-Streifen geht es nicht um Barbie und Co., ebenso wenig um Bauchredner-Utensilien. Nein, sogenannte Sorgenpüppchen, wie sie in Kinderzimmern Mexikos oder Guatemalas bekannt sind, stehen im Mittelpunkt. Kleine Figuren in Beuteln oder Holzschatullen, denen Kinder ihre Nöte und Ängste anvertrauen können, um besser zu schlafen. Wir bezweifeln, dass der Film seinen Weg in die Kinos hierzulande findet, aber Direct-to-DVD muss ja nichts Schlechtes sein.

Darum geht’s: Die blutige Mordserie ist beendet, der Serienmörder dahinter wurde gefasst. Eine Kleinstadt im Hinterland des Mississippi kann wieder aufatmen. So denken die Einwohner jedenfalls. Dies ist die Ausgangslage für den Beginn des wahren Horrors: Denn kaum ist das eine Grauen gebannt, erhebt ein Neues sein Haupt. Ein Fluch ergreift das Kaff, der den Auftakt für eine neue Mordserie markiert – Detective Matt versucht indes, seine Toter vor dem Grauen zu bewahren, das in Zusammenhang mit einer Schatulle Sorgenpüppchen zu stehen scheint.   


 

Quelle: moviepilot.de