Fans von zünftigem Found-Footage-Horror und insbesondere von dessen absoluter Urmutter, dem Horror-Klassiker „The Blair Witch Project“, dürfen jetzt ganz besonders die Augen aufsperren. Vor allem dann, wenn sie noch dazu Serien-Liebhaber sind. Denn laut durchgesickerten Informationen plant die Produktionsfirma Lionsgate einen Kurswechsel bei dem beliebten Franchise: Die Hexe von Blair wird demnach wohl im Serien-Format zurückkehren und eine neue Generation das Gruseln lehren.

Der ursprüngliche „The Blair Witch Project“ war 1999 ein absoluter Welterfolg, mit dem wirklich niemand gerechnet hatte: 60.000 US-Dollar hatte der Streifen gekostet, 250 Millionen US-Dollar spielte er ein. Es folgten zwei weitere Sequels, die jedoch nicht so einschlugen wie der ursprüngliche Film. Nichtsdestotrotz hält man bei Lionsgate wohl dennoch große Stücke auf die Marke, denn nun wird das Hexen-Universum eben in Serienform erweitert. Einschlägige Gerüchte machten bereits länger die Runde, im Herbst 2017 sprach dann der Regisseur von „The Blair Witch Project“ Eduardo Sánchez offen in einem Podcast über etwaige Pläne für ein TV-Format.

Nun offenbarte das Filmmagazin „Deadline“: Es wird tatsächlich an einer Serie über die Hexe von Blair gefeilt. Lionsgates Zweig „Studio L“, der sich vor allem auf digitale Inhalte spezialisiert hat, soll dafür verantwortlich zeichnen. In welcher Form die neue Serie schlussendlich realisiert wird, darüber kann hingegen bislang nur spekuliert werden. Allgemein ist die Rede von einem Format im Anthologie-Stil, doch auch ein Prequel mit direktem Blair-Bezug ist vorstellbar. Ob das Ganze wie im ursprünglichen Originalfilm wieder in einem Found-Footage-Stil mit Handkamera erzählt wird, kann ebenfalls nicht ausgeschlossen werden, dürfte sich für eine ganze Serie jedoch als schwierig erweisen.

Fest steht jedenfalls: Eduardo Sánchez ist fest mit an Bord und die „The Blair Witch Project“-Serie wird kommen. Man darf gespannt sein, was uns am Ende erwartet.