Viele Fans haben diesen Augenblick gefürchtet wie der Teufel das Weihwasser, während Kritiker der Serie, die wie keine andere im Fernsehen Wiederholungen erfährt, ihn herbeigesehnt haben: „The Big Bang Theory“ endet. Bald soll Schluss sein mit der Nerd-Verulkung im Comedy-Format – nach zwölf Staffeln nähert sich erfolgreichste Multi-Kamera-Sitcom der Welt ihrem verdienten Ruhestand.

In den USA läuft die zwölfte Staffel ab dem 24. September dieses Jahres an und es ist davon auszugehen, dass die letzte Folge im Mai 2019 ausgestrahlt wird. In der in Pasadena, Kalifornien angesiedelten Serie von 2007 ging es in den ersten beiden Staffeln ursprünglich um eine WG zweier verschrobener und nerdiger Physik-Studenten und ihre Freunde, die von der Konfrontation mit einer hübschen Schauspieler-Nachbarin überfordert waren.

Höchste Einschaltquoten aller Zeiten

Die Serie gewann rasch an Popularität, 46 Emmys sowie Einschaltquoten mit bis zu 18,6 Millionen Zuschauern pro Folge sprachen für sich – mehr, als jede andere Sendung in den USA je verzeichnen konnte. Kritiker werfen dem Format vor, von einer Comedy, die gemeinsam mit den Nerds lachte, zu einer Standard-Sitcom geworden zu sein, in der nur noch über die Physiker und ihre Hobbies wie Comics oder Tisch-Rollenspiele gelacht wird.

Das Produktionsteam und der Sender CBS gaben in einer gemeinsamen Erklärung bekannt, sie seien den Fans „für immer dankbar“: „Wir, gemeinsam mit der Besetzung, den Autoren und der Crew, sind sehr dankbar für den Erfolg der Show und streben eine letzte Staffel und ein Serienfinale an, welche die 'Big Bang Theory' zu einem epischen kreativen Abschluss bringen werden“, heißt es weiter.

Quelle: bbc.co.uk