Eine absolute Kultszene aus dem vielleicht besten Actionfilm aller Zeiten: 'Terminator 2 -Tag der Abrechnung': Arnie schwingt als T-800 für seinen kleinen Kumpel John Connor (Edward Furlong) in diesem Video-Ausschnitt die rotierende Minigun und verwandelt den ganzen Luftraum in eine Todeszone – und doch geht keiner drauf.

M134 GAU 2 und GAU 17. Typbezeichnungen, die wohl nur echten Schusswaffen-Kennern etwas sagen dürften – der Verfasser dieser Zeilen musste jedenfalls Google bemühen, um den echten Namen jener Waffe zu finden, die durch ihre Schussfrequenz im Kino für Adrenalin sorgen, wie kaum eine zweite: Miniguns. Eigentlich ist diese nach dem batteriebetriebenen Rotationsprinzip arbeitende Gatling-Schnellfeuerwaffe aus dem Hause General Electric gar nicht dafür konzipiert, von Einzelpersonen durch die Gegend getragen zu werden – sie frisst Munition wie Kinogänger Popcorn, selbst mit einer vollen Kiste Patronen ist nach 20 Sekunden Ballerei Schluss. Zur Luftabwehr von Raketen dient die Todesorgel.

Eigentlich.
Abgesehen davon wiegen Munition und Batterie für den Antrieb locker 80 Kilo zusätzlich zum Waffengewicht. Das hält Hollywood nicht davon ab, uns immer wieder den Einsatz dieser Waffe zu zeigen, ohne Stativ von Actionhelden getragen, da sie einfach so verdammt bombastisch aussieht: Sei es im 87er-Klassiker 'Predator', im neuesten 'Dredd' oder auch in der Mutter aller Actionstreifen, 'Terminator 2 - Tag der Abrechnung'. In dieser unvergesslichen Szene erleben wir den T-800 (Arnold Schwarzenegger), der von Schützling John Connor die Aufgabe bekommt, sich um die lästigen Polizisten vor dem Bürokomplex zu kümmern – ohne Todesopfer, wohlgemerkt.

Bei der unfassbaren Feuergeschwindigkeit und der Menge an Blei, die hier durch die Gegend sirrt, eine Aufgabe, die nur eine Maschine mit solcher Präzision erfüllen kann. Das Ergebnis: Jede Menge qualmender Schrott und die ikonischen Worte „Menschliche Verluste: 0,0“ …