Terence Hill: Kultstar kehrt noch einmal zurück ins Kino – Es gibt eine Neuigkeit, die sich für jeden Fan von Terence Hill wie eine Sensation anhört. Denn der Kultstar hat nun kurz vor seinem 84. Geburtstag verkündet, dass er noch einmal auf die große Leinwand zurückkehren wird. Und nicht nur das, dabei kehrt obendrein auch nach über 50 Jahren eine von Hills Kultrollen zurück ins Kino.

Die Rede ist von Trinity, wohlbekannt aus der legendären Western-Komödie „Die rechte und die linke Hand des Teufels“ mit Bud Spencer. Terence Hill verriet nun gegenüber „Bild“: „Ich hatte meinen Fans versprochen, dass ich noch ein paar Patronen im Colt habe. Ich bin bereit für einen neuen Sonnenaufgang im Wilden Westen. […] Ich wollte eigentlich keinen Western mehr machen. Die Stoffe haben bis heute etwas Mystisches für mich. Wir erleben ja gerade auch eine erneute Wiederauferstehung des Genres.“

Kein brutaler und blutiger Western

Damit mein Terence Hill die aktuell so extrem erfolgreichen Western-Serien wie „Yellowstone“ oder „1883“. Allerdings sind diese ihm zu brutal und blutig, weshalb Hill das große Western-Comeback wieder in Richtung der alten Western-Komödien lenken will. Dabei wird es sicherlich auch wilde Schießereien geben, die aber nicht dafür sorgen werden, dass die Leichen der Bösewichte die Straßen des Films pflastern.

Laut Terence Hill habe man mehr als 18 Monate am Drehbuch gearbeitet und wenn alles gut läuft, könnten die Dreharbeiten bereits in diesem Sommer beginnen. Im neuen Film sollen übrigens nicht nur der Revolverheld Billy the Kid, sondern auch die historische Figur der italienischen Nonne Rosa Maria Segale einen Platz bekommen.

Trinity, die Nonne und der Revolver

Gegenüber der italienischen Wochenzeitung „7“ ging Terence Hill sogar ins Detail, was die Fans im neuen Film storytechnisch erwarten wird. Terence Hill zur Idee des Films: „Ich dachte, es sei sinnlos, ich hätte schon alles gemacht und könnte es nicht besser machen. Doch dann fand ich ein Buch mit der wahren Geschichte einer italienischen Nonne, die Ende des 19. Jahrhunderts mit ihrer bäuerlichen und sehr armen Familie aus dem ligurischen Hinterland nach Amerika auswanderte. Von Cincinnati aus beschloss sie, allein in den Westen zu gehen.“

Terence Hill führt an: „Es beginnt so: Man sieht Trinity auf seiner berühmten Pritsche und dann sie, die Nonne, umringt von drei bedrohlichen Cowboys. Meine Figur erkennt, dass sie in Gefahr ist und rettet sie vor den Dreien. Hier beginnt die Geschichte, die den Titel ,Trinity, die Nonne und der Revolver‘ trägt. Wobei ,der Revolver‘ Billy the Kid ist, weil sie Billy the Kid in ihrem Leben tatsächlich getroffen hat.“

Für seinen Film „Trinity, die Nonne und der Revolver“ will Terence Hill übrigens auch selbst auf dem Regiestuhl Platz nehmen.

Quelle: bild.de