Wer bei den Namen Leonardo, Michelangelo, Raphael und Donatello an Kunst denkt, der hat die Neunziger wohl in der Schule verbracht. Die coolen Kids verschwendeten ihre Zeit damals jedenfalls vor dem Fernseher und wissen, dass damit nur vier mutierte Schildkröten gemeint sein können, die von einer ebenfalls mutierten Ratte in der Kampfkunst Ninjutsu unterwiesen worden sind.

Tatsächlich waren die Turtles seinerzeit so populär wie Rockstars. Schon ironisch, wenn man bedenkt, dass die beiden Zeichner Kevin Eastman und Peter Laird das Ganze ursprünglich nur als Persiflage auf die allgegenwärtigen Superheldencomics entworfen hatten. Nach den unvermeidlichen und leider mäßigen Realverfilmungen verflog der Hype jedoch rasch, und trotz regelmäßiger Versuche, das Franchise wieder aufleben zu lassen, erlangten die Turtles ihren Ruhm nie wieder zurück.

Das Gleiche hätte man vor ein paar Jahren aber auch von den Transformers behaupten können, bis ein gewisser Michael Bay sich in seiner Rolle aus Regisseur der Sache angenommen hat. Und nun sind die Teenage Mutant Ninja Turtles dran.

Besonders tiefsinnig dürfte es dabei wohl nicht zugehen, aber der Trailer sieht bereits vielversprechend aus. Und offenbar haben sich Megan Fox und Herr Bay wieder vertragen, denn die vorlaute Dame darf in die Rolle von April O’Neil schlüpfen. Auch nicht schlecht!