„Stiefbrüder“. Der Film ist einer der Kultklassiker der in diesem Genre alles andere als schwach mit Hits bestückten Blödel-Komödien. Will Ferrell und John C. Reilly gaben in dem Ulk von Adam McKay seinerzeit alles als absolute Loser mittleren Alters, deren Eltern heirateten und die beiden Todfeinde so als Stiefbrüder zu Mitbewohnern machten. Geht es nach den Verantwortlichen, bekommt der Streifen sehr wahrscheinlich einen lange verdienten Nachfolger.

Seinerzeit spielte die vergleichsweise günstige Komödie über 128 Millionen Dollar in die Kassen ihres Studios, daher war es sicher nur eine Frage der Zeit, dass so etwas erwogen wurde. Regisseur Adam McKay gegenüber dem Portal „Cinema Blend“: „Selbst in fünf Jahren wäre so eine Fortsetzung noch möglich, denn ich glaube nicht, dass die Stiefbrüder-Idee mit zunehmendem Alter der beiden Kerle schlechter würde.“

Und weiter führte er aus: „Es könnte jederzeit passieren, dass wir uns alle drei ansehen und sagen, ‚Alles klar, legen wir los‘. Obwohl ich vor einer Weile noch gesagt habe, dass wir das niemals tun würden. Doch als ich darüber nachdachte, fragte ich mich selbst plötzlich: Warum habe ich das eigentlich gesagt? Natürlich könnten wir es irgendwann noch mal durchziehen. Wer weiß?“

Zu seiner Änderung bewog ihn die Tatsache, dass ihm John C. Reilly gezeigt hatte, dass ihre Filme wie „Stiefbrüder“ oder „Catalina Wine Mixer“ wahre Kult-Gefolgschaften haben, die zu Ehren der Streifen Partys oder tatsächlich einmal im Jahr in Catalina einen Wine Mixer feiern. Gerade Kultklassiker von McKay und Ferrell wie „Anchorman“, „Taladega Nights“ und eben „Stiefbrüder“ stehen bei Fans ulkiger Streifen mit bizarrem Humor hoch im Kurs.

Gegenüber den „New York Daily News“ hatte Will Ferrell noch im letzten Jahr ausgeführt, dass ein Gespräch über „Stiefbrüder 2“ bereits längst geschehen sei, aber andere Projekte die Aufmerksamkeit von ihm und McKay auf sich gezogen hatten: „Wir hatten sogar schon eine Handlung, in der John (C. Reilly) und ich unseren Eltern in eine Alten-Wohnsiedlung folgen und sie zu überzeugen versuchen, dass auch wir uns das Recht verdient hätten, in Rente zu gehen“, so Ferrell.

Er beschrieb jedoch die Dreharbeiten an Nachfolgern aller Art zu Erfolgsfilmen als schwieriges Thema, denn sowohl die Medien als auch die Fans würden einen zwar anknien, Nachfolger zu erfolgreichen Komödien zu drehen – täte man dies dann und wäre mit dem Film zufrieden, gäbe es immer einen Anteil an Stimmen, die mit dem Ergebnis alles andere als zufrieden seien, führte Ferrell aus.

Wir können nur auf hoffen, dass sich das Team dennoch nicht entmutigen lässt und an seinen Plänen für einen Nachfolger weiter festhält, damit dieser Wirklichkeit wird.

Quelle: unilad.co.uk