Der erste lose Termin des heißersehnten neuen „Star Wars“-Teils unter der Flagge von Walt Disney war bis dato für Ende 2015 vorgesehen. Dass dieser Termin nicht gerade realistisch ist, war den meisten schon klar. Gerade weil das anfängliche Script von Drehbuchautor Michael Arndt umgeschrieben werden soll, da J.J. Abrams und Lawrence Kasdan für Arndt neu platziert wurden. Viele, die in dieses Großprojekt involviert sind, hegten seit Ankündigung arge Bedenken aufgrund der Kürze der Zeit.

Vor allem Produzentin und Lucasfilm-Chefin Kathleen Kennedy hätte gerne mehr Zeit für „Star Wars – Episode VII“. Ihr schwebte ein Kinostart in 2016 vor. Deshalb wurde sie samt Kreativabteilung bei Disney vorstellig und bat um eine Verschiebung. Doch Disney blieb hart wie Beton und pochte auf eine Veröffentlichung 2015. Dass gut Ding Weile haben will, gerade wenn es um so ein sensibles Thema wie „Star Wars“ geht, bei dem Schnellschüsse von Fans in der Luft zerrissen werden, will man in der Chefetage wohl nicht wahrhaben. Ein ordentlicher „Star Wars“-Film braucht halt seine Zeit für die Vorbereitungen, den eigentlichen Dreh und auch in der Postproduktion.

Disneys Studioboss Robert Iger zeigte sich aber von solchen ‚bekannten’ Grundelementen für ein weiteres „Star Wars“-Epos unbeeindruckt. Für ihn ist 2015 das magische Datum, er bringt aber mit seiner Sturheit die gesamte Belegschaft unter Druck. Wie sich das schlussendlich auf den Film auswirken wird, bleibt indes reine Spekulation. Doch gute Vorzeichen sehen anders aus. Dafür fahren Filme, die unter Zeitdruck entstanden, gerne mal direkt gegen die Wand und kommen oft mit wenig Liebe zum Detail oder halbgaren Story-Auswüchsen sowie etlichen anderen Fehltritten daher. Möge die Macht mit „Star Wars – Episode VII“ sein, schließlich hoffen Fans inständig, dass es nun unter der Disney-Fuchtel  wieder aufwärtsgeht mit dem Lichtschwert-Kult.

Quelle: The Hollywood Reporter