„Star Wars: Der Aufstieg Skywalkers“ – Kritik – Es ist so weit! J.J. Abrams bringt mit „Der Aufstieg Skywalkers“ die legendäre „Star Wars“-Saga zu einem Ende. 42 Jahre, wer hätte damals 1977 und dem ersten Streifen „Krieg der Sterne“ damit gerechnet, dass über vier Dekaden später „Star Wars“ zu diesem weltweiten Kult werden würde? Doch nun ist zumindest mit der klassischen Saga nach neun Filmen, verteilt über drei Trilogien, Schluss. Wir verraten euch, ob es J.J. Abrams mit Episode IX geschafft hat, dieser einzigartigen Space Opera ein gebührendes Finale zu schenken.

Darum geht’s:

„The Rise of Skywalker“ setzt rund ein Jahr später nach „Star Wars: Die letzten Jedi“ an. Nachdem Supreme Leader Snoke das Zeitliche gesegnet hatte, ist Kylo Ren in dessen Fußstapfen als Supreme Leader der Ersten Ordnung getreten. Imperator Palpatine plant derweil einen vernichtenden Schlag gegen den Widerstand, um die Planeten unter seine Kontrolle zu bringen.

Außerdem beauftragt er Kylo Ren, die junge Jedischülerin Rey ausfindig zu machen und zu eliminieren. Denn sie ist die einzige Hoffnung des Widerstands. Als die Rebellen von Palpatines Überleben und von dessen Plänen Wind bekommen, machen sie sich auf die Suche nach dem Aufenthaltsort des Imperators. Doch ihnen bleibt nicht viel Zeit, um zu verhindern, dass eine gigantische Flotte aus Planetenkillern ausgesandt wird.

Das ist gut/Das ist schlecht:

J.J. Abrams hat es mit „Der Aufstieg Skywalkers“ geschafft, den Zuschauer in eine waghalsige, emotionale und mitreißende „Star Wars“-Achterbahnfahrt zu schicken. Er nimmt vor allem die Fans an die Hand und bietet einen Fan-Service allererster Güte. Und die massenhaften Anspielungen auf alte Filme sind nur ein Teil davon. Mehr sei aber nicht verraten. Generell gibt es mit dem neuen Teil einen zweigeteilten Film.

So startet er bis ungefähr zur Mitte des Films mit enormem Tempo, massig Spektakel und fröhlichem Planeten-Hopping, gleichzusetzen mit für den Gesamtplot sinnigen Handlungsorten. Die zweite Hälfte des rund zweieinhalbstündigen Finales wird es dann zwar etwas ruhiger, aber keinesfalls weniger intensiv. Nein, es wird vor allem extrem emotional und fulminant. Positiv ist zudem, dass offene Fragen aus „The Last Jedi“ beantwortet werden.

Das gilt auch für die durchweg beeindruckende Optik in „Star Wars: Der Aufstieg Skywalkers“. Der Film ist ein visuelles Monster und das in so gut wie jeder Szene. Dabei entsteht eine intensive „Star Wars“-Atmosphäre. Ganz stark sind auch die fetzigen Raumschlachten, die coolen Aliens und gigantischen Monster.

Achtet übrigens auf die vielen Cameos und Kurzauftritte, ein weiteres Highlight der neunten Episode. Zu guter Letzt haben wir noch den Cast, und da liefert Daisy Ridley ihre beste Performance als Jungspund-Jedi ab. Richtig stark ist auch das Zusammenspiel von Oscar Isaac und John Boyega, die hier ein unterhaltsam-cooles Duo als Fin und Poe Dameron stellen.

Fazit: Sicherlich wird es wieder etliche Fans geben, die etwas zu meckern haben. Aber ganz ehrlich, J. J. Abrams liefert hier letzten Endes ein Finale ab, das eigentlich jeden Fan aller Altersgruppen zufrieden aus dem Kino gehen lassen müsste. Es werden nicht nur offene Fragen geklärt, auch schließt Abrams den Kreis der „Star Wars“-Saga. Es gibt so viele Momente, die einem dabei lange in Erinnerung bleiben werden.

Nie war die Bedrohung der Galaxis so groß, nie gab es so viel Fan-Service und am Ende kämpfen dann noch alle Helden aus den bisherigen Filmen gegen das Böse – den Imperator. Möge die Macht mit euch sein! Das alles ohne Längen, mit reichlich Tempo, visuellen Meisterleistungen und diesem Mix aus Weltraum-Action und Scifi-Märchen. Es gibt so viele überaus grandiose „Star Wars“-Momente, die jedem Fan ans Herz gehen.

Hinzu kommt das wirklich glorreiche Finale mit einem „Krieg der Sterne“-Augenzwinkern ins Jahr 1977. Wir verneigen uns jedenfalls vor dieser einmaligen Space Opera und vor diesem epischen, berührenden Finale! Daher können wir jedem Fan nur inständig ans Herz legen, sich ein Ticket für „Star Wars: Der Aufstieg Skywalkers“ an der Kino-Kasse zu ziehen.