Stand by me – das Geheimnis eines Sommers – ein absoluter Filmklassiker aus den tiefsten 80er Jahren. Ihr wisst schon, als man noch Jugendfilme machte, in denen sich nicht glitzernde Vampire in Landpomeranzen verliebten, um an der Highschool gegen Werwölfe und Dämonen zu kämpfen … Filme mit richtigen Geschichten und echten, liebenswerten Charakteren. In dieser absoluten Kultszene nimmt „Riesenarsch“ Rache an seinen Peinigern im Publikum eines Wettessens – auf eine ganz besondere Weise. Ein filmischer Ausschnitt der etwas anderen Art, der zeigt, dass Mobbing auch damals schon ein Thema war.

Stand by me - das Geheimnis eines Sommers basiert auf dem Kurzroman Die Leiche aus der Feder von Stephen King. Novelle und Film erzählen von den Erlebnissen von vier Jungen aus einer US-amerikanischen Kleinstadt in den frühen 60er Jahren: Gordie, Chris, Teddy und Vern erfahren, dass ein Junge namens Ray seit Tagen vermisst wird und machen sich auf die Suche nach dessen Leiche. Ein echtes Abenteuer schließt sich an, dass das Quartett auf einer zweitägigen Wanderung erlebt.

Neben den Schrecken der nächtlichen Wildnis und ihrer Furcht vor Blutegeln bekommen es die Jungen nämlich auch mit einem wütenden Wachhund zu tun und riskieren auf einer Eisenbahnbrücke ihr Leben. Kurz: Ein ebenso spannender wie wunderschöner Jugendfilm-Klassiker, den sich niemand entgehen lassen sollte. Im Film ereignet sich auch diese Kultszene, das große „Kotz-o-rama“, bei dem sich der gemobbte „Riesenarsch“ beim Tortenwettessen an seinen Peinigern rächt – er hat zuvor jede Menge Rizinusöl und rohe Eier zu sich genommen und das Ergebnis… spricht für sich.