„Spell“ – Film-Kritik – Willkommen in einer Welt der Hillbillys, des Voodoo-Zaubers und magischer Rituale. Doch keine Angst, „Spell“ ist kein ausgelutschter Hinterwäldler-Horror, sondern überzeugt mit eigenen Ideen und entpuppt sich letztlich als fesselnder Horror-Thriller.

In „Spell“ kommt es hoch oben über den ländlichen Appalachen zu einem Unglück, nachdem Marquis die Kontrolle über ein Flugzeug verliert und er mit seiner Familie an Bord abschmiert. Marquis überlebt, auch wenn er sich wohl eher gewünscht hätte, es wäre anders. Denn als er aufwacht, befindet er sich verwundet, allein und gefangen auf dem Dachboden der mysteriösen Ms. Eloise und ihres Mannes wieder.

Sie wiederum ist der Meinung, Marquis mit einem Hoodoo-Ritual wieder gesund pflegen zu können. Dafür hat Eloise eine sogenannte Boogity-Figur aus seinem Blut und seiner Haut hergestellt. Nun ist guter Rat teuer, aus dieser mehr als unheimlichen Lage zu entkommen. Zumal Marquis sicher ist, dass seine Familie noch lebt und von der rätselhaften Ms. Eloise und ihrer dunklen Magie bedroht wird.

Natürlich gab es bereits zahlreiche Filme, die Hoodoo (bzw. Voodoo) zum Thema hatten. Erfreulicherweise köchelt „Spell“ sein ganz eigenes magisches Süppchen. Spannend ist, dass hier neben all der düsteren Hexerei eine dicke Portion „Misery“ enthalten ist: Von wegen Unfall und verletzter Mann wird „gesund“ gepflegt … unfreiwillig. Ebenfalls gefallen haben Omari Hardwick, Loretta Devine und John Beasley in den Hauptrollen.

Das alles in Kombination macht aus „Spell“ einen sehr unterhaltsamen, schaurig-fesselnden Streifen – und das bis zum großen Finale.

Spell (Paramount Home Entertainment) – VÖ: 23. Sep. 21