„Slayed - Wer stirbt als nächstes?“ – Film-Kritik – Wer Lust auf einen neuen Teen-Slasher hat, ist bei diesem Streifen genau richtig. Denn „Slayed“ erfrischt das Slasher-Genre mit einem funktionierenden Mix aus Thriller, Krimi und Horror, der stellenweise an den Klassiker „Scream“ erinnert – nur halt in die Moderne transportiert.

Der Streifen dreht sich um ein perfides Online-Spiel, das bereits bei Studenten der Whiton Universität Angst und Schrecken bereitete. Nachdem einer der Sportstars der Hochschule brutal ermordet wurde, versucht dessen Schwester Ellery der Sache nachzugehen. Sie beginnt auf dem Campus nach Hinweisen auf den Täter zu suchen.

Unterhaltsamer Teen-Slasher

Dabei entdeckt sie die dunkelsten Geheimnisse der Universität, aber nachdem weitere Studenten ermordet werden, beginnt für Ellery ein blutiger Wettlauf gegen die Zeit. „Slayed“ präsentiert einen generell spannenden Plot. Einen, der wahrlich nicht neu ist, aber von Regisseur John Berardo („The Laybrinth“) enorm unterhaltsam in Szene gesetzt wurde.

Vor allem, dass man aktuelle Themen wie Social Media oder Cyber-Mobbing mit hat einfließen lassen, macht „Slayed“ sehr interessant. Zudem gefällt der erfrischende Cast mit Lochlyn Munro, Isabella Gomez, Jon Huertas, oder Yancy Butler. Auch wenn der Film als „Scream für die Generation Z“ beworben wird, sollten sich auch ältere Genrefans, die auf Teen-Slasher stehen, davon nicht abschrecken lassen.

Es ist ein starker Vertreter seiner Zunft, spannend inszeniert und auch mit blutrünstigen Slasher-Szenen nicht geizend. „Slayed“ ist zudem einer der besten Streifen der letzten Jahre im Bereich der modernen Teen-Slasher.

Slayed - Wer stirbt als nächstes? (Square one Entertainment) – VÖ: 27. Aug. 21