„Skylines“ – Film-Kritik – Da ist es nun, das große Finale einer unter Genrefans gefeierten SciFi-Indie-Trilogie. Hierbei schließt „Skylines“ direkt an das Ende des zweiten Teils „Skyline Beyond“ an. Natürlich geht es auch im neuen Abenteuer um den Kampf der Menschen gegen die Aliens. In „Skylines“ macht Regisseur Liam O'Donnell Captain Rose Corley zur letzten Hoffnung der Menschheit.

Mit ihren außerirdischen Superkräften stellt sie sich mit einem Elite-Team aus Söldnern der Bedrohung gegenüber. Denn ein Virus macht Alien-Hybriden, die den Menschen eigentlich freundlich gesonnen waren, zu einem Problem. Deshalb macht sich Corley mit ihrer Truppe auf und reist zur Alien-Welt, um die Menschheit zu retten.

„Skylines“ plustert sich für das Finale noch mal ordentlich auf – mit einem spannenden Plot und teils guten Effekten. Dennoch reicht das Finale nicht an die Qualität der beiden Vorgänger heran und driftet merklich zum B-Movie ab. Wer damit leben kann, bekommt insgesamt ein unterhaltsames SciFi-Abenteuer, bei dem es zwischen Menschen und Aliens mit recht guter Action noch mal anständig zur Sache geht.

Hinzu kommt ein guter Cast, allen voran Lindsey Morgan („The 100“), die nun die Hauptrolle übernommen hat. Außerdem sind mit von der Partie: Rhona Mitra, Jonathan Howard, Daniel Bernhardt, James Cosmo sowie „The Raid“-Star Yayan Ruhian.

Bleibt abschließend zu sagen, dass „Skylines“ vor allem Fans der ersten beiden Teile einen passenden Abschluss der Trilogie bieten wird. Zwar mit einigen Ecken und Kanten, aber auch einer guten Portion Unterhaltung.

Skylines (Eurovideo) – VÖ: 27. 17. Jun. 21