Götz George als Tatort-Kommissar Horst Schimanski – ja, da gehen Männerherzen auf! Mit der grandiosen Figur des raubeinigen Ermittlers mit Herz hat der leider viel zu früh verstorbene George damals TV- und Seriengeschichte geschrieben.

Deshalb widmen wir uns heute im neuen Teil unserer Reihe mit Serien von damals eben dem altehrwürdigen Tatort mit „Schimmi“. Seinen Dienst trat der unvergessene Duisburger Kriminalhauptkommissar Horst Schimanski in der ARD-Krimiserie am 28. Juni 1981 mit der Folge „Duisburg-Ruhrort“ an.

Insgesamt mimte Götz George im Tatort in 27 Folgen – plus zwei Kinofilmen – den Kultcharakter mit seiner beige-grauen M65-Feldjacke. Am 29.12.1991 und der Episode „Der Fall Schimanski“ ging dann eine Kommissar-Ära im TV zu Ende.

Nach einer langen Pause durften Fans jedoch jubeln, denn Götz George brachte Schimmi mit der eigenständigen Krimi-Serie „Schimanski“ für 17 Folgen zurück zu seinem Publikum. Ohne Frage, Horst Schimanski gehört bis heute zu den beliebtesten „Tatort“-Kommissaren. Das vor allem durch seine alles andere als glattgebügelte Art.

Rauchen, saufen, prügeln, Frauengeschichten und natürlich Currywurst – ein wahrer Actionheld des deutschen Fernsehens. Ein „Ruhrpott-Rambo“, der eine ganze Generation geprägt und begeistert hat. Dabei wollen wir aber weder seinen kongenialen Partner Christian Thanner, gespielt von Eberhard Feik, noch Hänschen vergessen!

Das war noch ein „Tatort“, einer, den man heute noch gerne schaut. In diesem Sinne … Prost, Schimanski!