Heute, in unserem neuen Teil der Reihe mit Serien von damals, gehen wir mehr als 40 Jahre zurück und erinnern uns an eine echte Kultserie, die man heute noch gerne schaut – „CHiPs“. Was hat dieses charismatische Männerduo um die Motorrad-Polizisten Jonathan Baker und Francis Poncherello Spaß bereitet. Eine ebenso spannende wie durchweg unterhaltsame Action-Serie, die von 1977 bis 1983 produziert wurde.

In Deutschland starteten die beliebten Cops allerdings erst Jahre später Ende der 80er. Genauer gesagt lief die erste Folge hierzulande am 27. Dezember 1989 auf RTL plus. Ein Grund für den Erfolg waren natürlich die kurzweiligen Episoden, aber eben auch Larry Wilcox als Jon Baker sowie Erik Estrada als Frank „Ponch“ Poncherello, die hier wie Arsch auf Eimer für die Rollen ausgesucht wurden und sich in die Herzen der Zuschauer spielten.

Richtig cool auch die vielen Nebenrollen, in denen zum Beispiel der junge David Caruso, Dwight Schulz aus „A-Team“ oder Joe Penny aus „Trio mit vier Fäusten“ zu sehen waren. Insgesamt kam „CHiPs“ auf sechs Staffeln mit insgesamt 139 Folgen. In der Serie flitzen sie rasant und schnell auf ihren Motorrädern die kalifornischen Highways entlang. Stets im Auftrag der „California Highway Patrol“ (CHiP), um für Recht und Ordnung auf den Straßen zu sorgen.

Während Jon eher seriös und geradeheraus wirkt, ist sein Partner „Ponch“ ein romantischer Freigeist, dessen Methoden dem Vorgesetzten Sergeant Getraer nicht immer ins Konzept passen. Ein so wunderbar ungleiches aber dennoch homogen agierendes Polizisten-Duo mit Kultstatus. Und sie sind erfolgreich, wenn sie in den Kampf ziehen gegen Drogenhandel und Autoschiebereien.

Zum Start der Serie ergatterte „CHiPs“ sogar einen Platz in den Top 20 der amerikanischen TV-Serien. Ein echter Serienerfolg, der sogar weit nach der letzten Ausstrahlung 1998 mit „CHiPs '99“ noch einen Kinofilm nachlegte mit der Originalbesetzung.