In unserer neuen Runde mit Serien von damals beschäftigen wir uns mit einem Kultformat aus den 90ern. Wer erinnert sich noch an „Hercules“, jene Serie, die erstmals im Oktober 1994 auf RTL ausgestrahlt wurde? Richtig, coole Fantasy in Episodenform mit Kevin Sorbo als muskelbepacktem Hercules. Eine dieser typischen 90er-Serien, die man heute gerne noch schaut. Immerhin kam dieser wunderbare Mix aus Action, Humor und Trash auf 111 Folgen in sechs Staffeln und lief bis 1999 im Fernsehen.

„Hercules“ basiert lose auf den Legenden um den altgriechischen Göttersohn Herakles. In einer Zeit der Mythen und Märchen, als die Götter mit dem Leben der Menschen spielten, stellt sich einer den Mächtigen entgegen: Hercules, Sohn des Gottes Zeus und der sterblichen Alkmene. Der Halbgott ist von seinem ersten Schrei an der betrogenen Zeusgattin Hera ein Dorn im Auge. Weil sie Hercules, der stärker ist als alle seine Feinde, nicht persönlich treffen kann, vernichtet sie die Menschen, die er liebt:

Mit einem Feuerball tötet die zornige Göttin Hercules’ Frau und Kinder. Außer sich vor Wut und Trauer schwört der Kampfkoloss Rache. Doch sein Freund Iolaus bringt ihn von dem Rachefeldzug ab. Hercules besinnt sich auf seine Mission: Die Menschen vor der Willkür der Götter zu schützen. Das funktionierte als Serie prächtig, weshalb „Hercules“ nicht nur ein großer Erfolg war, sondern auch bis heute Kultstatus bei unzähligen Fans besitzt – ähnlich wie das ebenfalls beliebte Spin-off „Xena, die Kriegerprinzessin“.

„Hercules“ schaffte es trotz vieler ernster Themen, sich nicht immerzu so ernst zu nehmen, was am Ende für durchweg spaßige Fantasy-Unterhaltung sorgte. Und so verabschieden wir uns mit den Worten „Es war einmal – in einer Zeit der Mythen und Legenden, als die Menschen von den Göttern mit Leid geplagt wurden, wagte nur einer, die Macht der Götter herauszufordern: Hercules!“