„Scream“ – Kritik – Satte 26 Jahre sind vergangen, seit „Scream – Schrei!“ 1996 erstmalig die Zuschauer begeisterte. Vor über zehn Jahren ging derweil der letzte Ghostface in „Scream 4“ auf Teen-Jagd und kehrte zur Freude aller Fans der beliebten Horror-Franchise Anfang des Jahres zurück in die Kinos. Nun gibt es den fünften „Scream“ fürs Heimkino – und der schickt die Zuschauer zurück nach Woodsboro, wo vor 25 Jahren eine Serie brutaler Morde das beschauliche Städtchen erschütterte.

In der Fortsetzung ist ein neuer Ghostface-Killer am Start, der einmal mehr eine Gruppe von Teenagern ins Visier nimmt, um die tödlichen Geheimnisse der Stadt aufleben zu lassen. Doch ganz so einfach wird die blutige Teenager-Hatz nicht, stehen doch mit Neve Campbell, Courteney Cox und David Arquette altbekannte Gesichter des Horror-Franchises auf der Matte, die sich Ghostface entgegenstellen.

Bleibt zu hoffen, dass sie „Die Regeln“ noch kennen, um den neuen Slasher-Horror zu überleben. Inszeniert wurde „Scream“ von den Regisseuren Matt Bettinelli-Olpin und Tyler Gillett, die mit viel Herzblut am nächsten Slasher-Akt der legendären Horror-Reihe gearbeitet haben. Hierbei bringen sie gekonnt den typischen „Scream“-Charme auf die Leinwand und verweben diesen mit modernen Inhalten.

Die Fortsetzung weiß zudem wie zu besten Zeiten der Kult-Franchise reichlich Spannung, Nervenkitzel aber auch Spaß sowie eine erfrischende Portion Selbstironie zusammenzubringen. Diesmal mit wirklich blutig-brutalen Kill-Szenen gepaart mit einigen Überraschungen. Das alles zusammen macht den fünften „Scream“-Teil zu einem der besten der Reihe. Richtig gut funktioniert auch der gesamte Cast, der alte und neue Charaktere perfekt vereint.

Auch hier gelingt der Twist zwischen Nostalgie und Moderne. Alles in allem feiert der messerschwingende Ghostface ein fulminantes Comeback, das nostalgischen Slasher-Spaß garantiert und Fans der ersten Stunde, aber eben auch jeden Slasher-Freund, begeistern dürfte!

Scream (Paramount Pictures) – VÖ: 28. Apr. 22