„Saw: Spiral“ – Film-Kritik – Heimkino-Fans dürfen sich nun auf das Reboot um den Kult-Rätselkiller Jigsaw freuen. In der Neuauflage „Saw: Spiral“ werden dem geneigten Franchise-Fan dabei etliche Neuerungen präsentiert. Schließlich liegt der Fokus auf der Jagd nach Jigsaw sowie den dazugehörigen Ermittlungen der Polizei.

Mittendrin befinden sich Chris Rock und Samuel L. Jackson in den Hauptrollen. In „Saw: Spiral“ beginnt alles mit einer grausigen Mordserie in Los Angeles, der Detective Ezekiel ‚Zeke’ Banks samt Partner Marcus Banks auf den Grund gehen will. Auch wenn der Rätsel-Killer mittlerweile für tot gehalten wird, weisen die Morde Parallelen zum berühmt-berüchtigten Jigsaw auf.

Twist zwischen Suspense-Thriller und Horrorfilm

Ist hier ein Nachahmungstäter am Werk, oder lebt etwa Jigsaw doch noch? „Saw Spiral“ gelingt hierbei der Brückenschlag zwischen Suspense-Thriller und Horrorfilm recht gut. Man muss diesen Streifen aber wirklich als Reboot verstehen. Denn ein Vergleich mit dem furiosen ersten Teil, ist nicht mehr wirklich möglich. Wobei dies bereits schon in den letzten Teilen der Fall war.

Im mittlerweile neunten Teil der SAW-Reihe hat man es letzten Endes mit einem spannenden Cop-Thriller zu tun, der nur noch wenige Schocker- oder Horror-Elemente beinhaltet. Ja, es gibt sie noch, diese tödlichen Rätsel und Fallen, weshalb die „SAW“-DNS immer noch da ist. Doch insgesamt fährt man mit „Saw Spiral“ dennoch auf einem anderen Gleis.

Die neue Jigsaw-Generation

Dies ist aber gar nicht negativ gemeint, denn die „neue Generation“ der SAW-Reihe überzeugt mit Spannung, einer tollen Düster-Atmosphäre sowie einem fesselnden Ermittlungsplot. Auch Chris Rock und Samuel L. Jackson überzeugen als Jigsaw-Jäger. Es ist halt nur eine ganz andere Gangart als man es vor allem von den ersten Filmen der Reihe gewohnt ist. Wer sich darauf einlassen kann und Altes beiseite schiebt, bekommt schlussendlich gute Unterhaltung geboten.

Saw: Spiral (Studiocanal) – VÖ: 27. Jan. 22