Echte Kerle finden wir meist in beinharten Action-Wirbelstürmen, die uns Jahr ein Jahr aus um die Ohren fliegen. In diesem Jahr gab es etliche davon mit aufsteigenden Jungspunden aber auch vielen alten Hasen im Genre. Und nein, das war sicherlich nicht Brad Pitt mit seinem Familien-Zombie-Sonntagsausflug in „World War Z“ oder Will Smith mit seinem absurden Vater-Sohn-Trip auf der kaputten Erde. Jamie Foxx in Quentin Tarantinos „Django Unchained“, war eines der Glanzlichter in diesem Jahr. Ebenso wie Chris Pine in der neuen „Star Trek“-Verfilmung. Ja, selbst der Mann aus Stahl, Henry Cavill in „Man of Steel“, ist nicht auf dem harten Betonboden bruchgelandet. Vin Diesel und Dwayne Johnson wollen wir natürlich ebenso wenig vergessen. Aber letzten Endes waren es einmal mehr die Senioren unter den Action-Stars, die im Jahr 2013 im Rampenlicht standen. Insbesondere das folgende Action-Quartett:

Bruce Willis

Okay, geschenkt „Stirb langsam 5 – Ein guter Tag zum Sterben“ war als Film einer der schlechtesten der „Die Hard“-Reihe, was aber nicht an Bruce Willis lag. Sobald er als John McClane auf der Leinwand auftaucht, schlagen Action-Herzen Rekordzahlen. Außerdem war der glatzköpfige Superstar als Rentneragent in „R.E.D. 2“ sowie als Ex-Joe in „G.I. Joe 2: Die Abrechnung“ zu sehen.

Sylvester Stallone

Mit der „The Expendables“-Actiongranate in Serie katapultiert sich Sly in jeden Jahresrückblick, wenn es um explosives Krawallkino geht. Das war 2013 zwar nicht der Fall, aber Stallone steht wieder im Fokus der Filmemacher. Auch wenn seine beiden Titel „Shootout – Keine Gnade“ und „Escape Plan“ jetzt keine Oberkracher gewesen sind, so ist der alte Herr in aller Munde.

Arnold Schwarzenegger

Nachdem Arnie mit den beiden „The Expendables“-Teilen wieder der Versenkung entstiegen ist, steht er wie zu besten Zeiten im Kino auf der Matte. In „Escape Plan“, zusammen mit Action-Bruder Sylvester Stallone, war Arnie derjenige, der herausstach. Es war jedoch „The Last Stand“ in bester 80er-Manier, der den Terminator in ihm explodieren lies – diesmal als obercooler Kleinstadt-Scheriff.

Mel Gibson

„Mad Max“, „Payback“ oder „Braveheart“ – das waren noch Zeiten. In den letzten Jahren machte Gibson einzig mit seinen Alkoholeskapaden, antisemitischen Äußerungen oder Prügelausrutschern als Boulevard-Prinz Schlagzeilen. Doch er hat diesen heftigen Absturz überlebt und ist unser Kandidat für das Comeback des Jahres als Actionheld. Denn in „Get the Gringo“ dreht er als ausgekochtes Schlitzohr mächtig auf und setzt wieder mehrere Ausrufezeichen hinter seinen Namen.