Ein sadistischer Sheriff und seine Spießgesellen. Vietnamesische Gefängnisaufseher. Beinahe die gesamte sowjetische Kriegsmaschinerie. Eine burmesische Militärjunta. Die Liste derer, die John Rambo in vier Filmen bleihaltig eingesargt hat, ist lang, der Bodycount so hoch, dass er jede Auflistung sprengen würde.

Nun ist es so, dass ein fünfter und letzter Rambo-Teil in der Mache ist. Langsam wird es jedoch eng, Bedrohungen zu finden, die Sylvester Stallones Ein-Mann-Armee noch die Stirn bieten können. Seit der Bekanntgabe, dass an 'Rambo 5 – Last Blood' gearbeitet wird, geistern daher auch unzählige Gerüchte durchs Netz: Von Altnazis ist ebenso die Rede wie vom Drogenkrieg in Südamerika oder gar genetisch veränderten Werwölfen – die Liste derer, denen sich der Veteran entgegenstellen sollte, ist lang und absurd.
Sly selbst goss auf der diesjährigen Comic-Con ordentlich Öl ins Feuer der Gerüchteküche. Er ließ anklingen, dass es in 'Last Blood' um einen Feldzug gegen die ISIS-Schergen gehen könnte:

„Unsere Teams kundschaften im Irak und in Syrien, dort wo die wichtigsten ISIS-Stützpunkte liegen. Wir arbeiten gemeinsam mit den Menschen vor Ort daran, das intensivste und realistischste Rambo-Erlebnis überhaupt zu erschaffen.“

Doch was genau soll Arbeit „[...] mit den Menschen vor Ort [...]“ bedeuten? Will Stallone die hochbrisante Lage um ISIS überhaupt wirklich für einen Film nutzen, oder geht es lediglich um Führer und Dolmetscher an Drehorten, die dann in einem anderen Kontext eingesetzt werden? Noch sind es nur weitere Gerüchte. Wir halten euch auf dem Laufenden.