Glaubt man nicht den positiv gestimmten Zukunftsforschern und Utopisten, sondern den Filmemachern allseits beliebter SciFi-Streifen, ist es um die Zukunft unseres Planeten nicht zum Besten bestellt. Mit 'Planet der Affen: Survival' schickt sich der dritte Vertreter der Prequel-Reihe an, uns eine wenig hoffnungsvolle, aber umso unterhaltsamere Vision um den Fortbestand der Menschheit zu liefern. Am Donnerstag, den 3. August 2017, kehren Schimpansen-Lord Caesar und sein Affenheer auf die Leinwand zurück.

Bereits die beiden Vorgänger von 'Planet der Affen: Survival' waren gelungene, intelligente SciFi-Actioner, die sich mit Fragen von Bioethik, Toleranz und gesellschaftlichem Wandel auseinandersetzen – wir wagen zu bezweifeln, dass der dritte Teil der Reihe mit dieser Herangehensweise bricht. Zumal mit Matt Reeves der Hauptverantwortliche des gefeierten Vorgängers 'Planet der Affen: Revolution'  abermals Platz auf dem Regiestuhl nehmen durfte.

Einmal mehr dreht sich auch im dritten Teil alles um den zu Vernunft und Sprache gelangten Schimpansen Caesar (Andy Serkis), der nach dem Ausbruch eines Virus mit seiner Sippe intelligenter Affen in einer ungewissen Zukunft auf der Suche nach Ruhe und Frieden ist. Doch der unbarmherzige „Colonel“ (Woody Harrelson) führt eine Armee der letzten menschlichen Aufständischen und ist auf einem gnadenlosen Kreuzzug gegen das Affenvolk. Als es dabei zu massiven Verlusten unter den Affen kommt, muss Caesar erkennen, dass seine Suche nach Frieden und Ruhe dunkleren Gedanken von Vergeltung weichen muss. Es kommt zur alles entscheidenden Begegnung zwischen ihm und dem Colonel …