„14–18 NOW“ ist ein historisches Projekt, das Europäer und ihre Geschichte miteinander verbinden, einen Bogen über den Graben der Zeit schlagen will. Genauer: zum Ersten Weltkrieg. Dafür arbeitet das Projekt seit vielen Jahren mit vielen namhaften Künstlern und Kreativen zusammen – und nun auch mit Peter Jackson. Der hat für „14–18 NOW“ zusammen mit seinen Experten Bilder aus dem Großen Krieg auf beeindruckende Weise restauriert.

Mehr noch, der Regisseur der weltweit triumphal gefeierten „Der Herr der Ringe“-Trilogie drehte auch eine Dokumentation über die Erfahrungen und Erlebnisse der Soldaten aus dem Ersten Weltkrieg. Für ihre Arbeiten haben Jackson und seine Experten, unter anderem Profis aus Jacksons Filmschmiede „Wingnut“ Aufnahmen aus dem berühmten britischen Imperial War Museum mit modernster Technik so gemastert, dass sie nun höchsten HD-Ansprüchen genügen.

Sowohl das Filmmaterial wurde stabilisiert als auch Kratzer und Maserungsschäden entfernt. Auch das in Aufnahmen aus dieser Zeit oft unfreiwillig komisch wirkende hohe Bewegungstempo hat man auf lebensechte Geschwindigkeit verlangsamt. Das fertige, beeindruckende Ergebnis soll bereits im Herbst in Schulen, Theatern und Universitäten in ganz Großbritannien sowie bei BBC gezeigt werden, wobei die 100 Jahre alten Szenen auch noch koloriert wurden.

Dieses Interview liefert uns einen ersten Vorgeschmack, wie der Film Geschichte zum Leben erweckt und an die unzähligen Männer erinnert, die vor 100 Jahren ihr Leben ließen. Etwas, das sich niemand entgehen lassen sollte.

Quelle: kottke.org