„One Last Call“ – Film-Kritik – Was kommt raus, wenn sich Ikonen des Horror-Genres zusammentun? Genau, noch mehr Horror! In diesem Fall sind es Lin Shaye („Insidious“) und Tobin „Jigsaw“ Bell, die in „One Last Call“ gemeinsam vor die Kamera treten. Das Ganze wurde inszeniert von den „Final Destination“-Machern, die hier richtig gute Grusel-Unterhaltung erschaffen haben.

In „One Last Call“ geht es um die Familie Cranston. Sie wird seit Jahren von einer Gruppe Kleinstadtfreunde terrorisiert. Das führt schließlich dazu, dass sich Edith Cranston das Leben nimmt. Nach ihrem Tod zitiert Witwer Edward die Jugendlichen zu sich nach Hause. Der Grund: Sie wurden in Ediths Testament genannt und sollen eine große Summe Geld erben.

Allerdings nur, wenn sie eine gestellte Aufgabe lösen, die sich denkbar einfach anhört. Demnach soll die Gruppe im Arbeitszimmer einen Anruf entgegennehmen und eine Minute in der Leitung bleiben. Doch schon bald sollen die schlimmsten Albträume der vier Freunde Realität werden, denn die Cranstons wollen nur eins: Rache.

„One Last Call“ macht hierbei seine Sache als Mix aus Gruselfilm und Teenie-Horror gut. Einzig die eine oder andere Länge torpediert etwas den positiven Gesamteindruck. Denn der Plot macht Laune, wie auch der Look des Films. Dazu gibt es einige coole Gruselmomente – inklusive Szenen mit Gänsehaut-Potenzial.

Getragen wird der Streifen aber vor allem von den zwei bockstarken Darstellern mit eben Tobin Bell und Lin Shaye. Zwei Genregrößen, denen man das Horror-Fach schlicht mit der Muttermilch verabreicht hat. Alles in allem gibt es mit „One Last Call“ einen Film, der zwar etwas Potenzial verschenkt hat, aber am Ende guten und spannenden Horror präsentiert.

One Last Call (Eurovideo) – VÖ: 17. Jun. 21