Achtung! Lars von Trier ist wieder auf der großen Filmbühne aufgetaucht und hat mit „Nymph()maniac“ auch gleich einen neuen Skandalstreifen im Schlepptau. Doch so provokant seine vergangenen Titel wie „Antichrist“ gehandelt wurden, dieser Film regt die breite Öffentlichkeit wohl nicht grundlos zur Diskussion an!

Was ist dieser Streifen eigentlich, in dem neben Hauptdarstellerin Charlotte Gainsbourg eine ganze Riege internationaler Stars wie Stellan Skarsgård, Shia LaBeouf, Christian Slater, Jamie Bell, Uma Thurman oder Willem Dafoe blankziehen?

Er ist der kontroverseste Film des Jahres, in dem von hartem Sex, Sadomaso bis hin zu Blowjobs und Masturbation alles gezeigt wird und das möglichst in Nahaufnahme, um im Detail zu bleiben. Ein Werk, das im ersten Augenblick einem Porno gleicht, hinter dem sich aber ein verstörendes Charakterdrama verbirgt.

Für Lars von Trier geht es um die Philosophie der Nymphomanie, was jedoch viele Zuschauer abschreckt. Es ist halt so wie immer, sobald von Trier einen neuen Film präsentiert – Lieben oder Hassen, dazwischen gibt es wenig. Bleibt die Frage: Ist es Kunst oder billige Pornografie? Eine Frage die Art-Kino-Fans schnell mit dem künstlerischen Aspekt beantworten.

Story: Nymph()maniac ist die wilde und poetische Geschichte der Reise einer Frau von ihrer Geburt bis zu ihrem fünfzigsten Lebensjahr, die von der Hauptdarstellerin, der selbstdiagnostizierten Nymphomanin Joe (Charlotte Gainsbourg) erzählt wird. An einem kalten Winterabend findet der einsame Junggeselle Seligman (Stellan Skarsgård) die zusammengeschlagene Joe in einer Gasse. Er nimmt sie mit in seine Wohnung, wo er ihre Wunden versorgt und ihr Fragen über ihr Leben stellt. Er hört ihr aufmerksam zu, während Joe über die nächsten acht Kapitel die lustvolle, verzweigte und facettenreiche Geschichte ihres Lebens erzählt.

Deutschlandweiter Kinostart:
Nymph()maniac (Teil 1) am 20. Februar 2014
Nymph()maniac (Teil 2) am 03. April 2014