Neuer ARD-Krimi: Tatort-Fans lachen über kuriose Parallele – Der neue Münchner „Tatort“ führt die alteingesessenen Ermittler und ihr Stammpublikum in ganz neue Gefilde: Es geht in die professionelle Gamerszene, Videospielwettbewerbe sind angesagt. Aber auch abseits der Besonderheiten dieser Subkultur gab es laut einem Medienbericht etwas, das die Zuschauer irritierte. Manch einer möchte augenzwinkernd sogar an prophetische Gaben der ARD-Mitarbeiter glauben.

Doch die Kombination aus dem Titel der neuen sportlichen „Tatort“-Folge, die am vergangenen Sonntagabend (21. Mai) über die deutschen Bildschirme flimmerte, und einer nicht minder sportlichen Bewandtnis hat zumindest die Redaktion von „Der Westen“ zu einigen Spekulationen veranlasst. Schließlich trägt die Folge den Titel „Game Over“ und kommt ebenfalls aus München – mehr als nur eine Parallele zu dem, was sich am Samstag in der Fußball-Bundesliga abspielte.

Amüsierte Kommentare in den sozialen Netzwerken

Am Samstag trat der FC Bayern München gegen die Leipziger an und verlor – Borussia Dortmund im Nacken, dem man damit zumindest zu einer besseren Ausgangsposition auf dem Weg zum lang vermissten deutschen Meistertitel verhalf. So oder so: Auf Facebook sorgte das Zusammenspiel von Fußballniederlage und Tatort-Titel für amüsierte Kommentare unter Fans beider Formate. So schrieb jemand:

„Der Filmtitel passt ja hervorragend zum gestrigen Bayern-Spiel. Das war doch so gewollt.“ Ein anderer spottete: „Game Over aus München. Passender hätte man den Tatort heute nicht auswählen können.“ Begegnungen sportlicher Art stehen zwar im Mittelpunkt des neuen „Tatort - Game Over“, doch dreht sich die Episode nicht um das runde Leder, sondern um E-Sport unter Gamern. Batic und Leitmayr ermitteln nach dem Mord an einer Polizistin und einem weiteren Leichenfund in der E-Sport-Szene.

Neuland für die beiden Routiniers

An ihrer Seite: Der junge Kollege Kalli Hammermann, vom Gaming gepackt und entsprechend im Bilde über Szene, Sprache und Besonderheiten. Die Folge ist in der ARD Mediathek abrufbar.