Wenn es ums Streamen von Videos geht, sieht die legale Versorgungslandschaft in Deutschland noch recht karg aus. Zwar gibt es mit Maxdome, Amazon Instant Video und Watchever einige Anbieter, die sich auf dem Markt behaupten wollen, das Angebot lässt jedoch in den meisten Fällen zu wünschen übrig. Keine aktuellen Staffeln und nur sehr wenig aktuelle Filme lassen sich in den Archiven wiederfinden.

Der US-Streamingdienst Netflix gilt als Wegbereiter für oben genannte Dienste und feiert in den Vereinigten Staaten große Erfolge – unter anderem mit der eigens produzierten Serie „House of Cards". Wie das Unternehmen nun ankündigte, wolle man bis zum Jahresende das Angebot auf Deutschland, Frankreich, Österreich, Belgien, Schweiz und Luxemburg ausweiten.

Wie hierzulande jedoch das Streaming-Angebot aussieht, ist noch ungewiss. Schließlich muss Netflix in Verhandlungen mit den Lizenzinhabern treten. Und die könnten den Vorstoß deutlich bremsen.

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