Auch weitere Formate könnte es im Portfolio des Streaming-Giganten bald nicht mehr geben. Denn die Partnerschaft mit gleich mehreren Vertragspartnern wie Disney, AT&T sowie The CW endet bei Netflix. Disney etwa will noch in diesem Jahr einen eigenen Streaming-Service in den USA an den Start bringen, der später auch für den Rest der Welt verfügbar sein soll.

Da Disney sich im Laufe der Jahre große Lizenzen wie Star Wars, das Marvel-Universum, Pixar oder auch 20th Century Fox eingekauft hat, dürften die Fans diese neben den klassischen Disney-Streifen und -Serien wohl nur noch auf dem neuen Disney-Dienst finden. Dann heißt es auf Netflix: Lebt wohl für „Avengers“, „Dschungelbuch“ und Co. AT&T hingegen nimmt Erfolgsformate wie „Friends“ und „The Big Bang Theory“ beim Weggang mit.

Natürlich, – wie sollte es anders sein – um in den USA bis Ende 2019 einen eigenen Streaming-Dienst ins Leben zu rufen. Der US-Sender The CW hat solche Pläne bislang noch nicht verkündet, lässt aber dennoch seine Lizenzverträge mit Netflix auslaufen – was bedeutet, dass auch Serien wie „Riverdale“ bald aus dem Netflix-Katalog verschwinden könnten.

Sämtliche genannten Veränderungen betreffen auf jeden Fall Nutzer in den Vereinigten Staaten. Ob und in welcher Form auch deutsche Formate auf der Plattform betroffen sind, lässt sich noch nicht sagen – denn die Lizenzvereinbarungen hierzulande unterscheiden sich von denen in den USA. Möglicherweise bleiben uns noch ein paar Jahre mit den genannten Serien und Filmen.

Quelle: noizz.de