Seit der Einführung des Fernsehgerätes gibt es TV-Serien wie Sand am Meer. Dabei wurde dem Zuschauer einiges an Thematik geboten. Das Wort Serienjunkies wird bei der schier unendlichen Masse an Serien nicht zur Phrase, sondern zur Realität. So durchlebten wir Weltraumabenteuer, schauten Familienclans beim Leben zu, sahen Gesetzlose, Teams die Verbrecher jagten, Agenten in Aktion, Meth-Labore, Superhelden bei der Rettung der Menschheit, wir sahen schwarze Pferde, Lausbuben und Vampire. Ja, Fernsehserien haben ihren Charme, bieten Unterhaltung und vor allem besitzen sie Suchtpotenzial. Und NCIS stellt hierbei das A-Team der TV-Agenten.

NCIS: die Basis
Navy CIS steht im Ranking der Beliebtheit ganz weit oben, ist sie eine der momentan meist geschauten Serien sowohl in den USA als auch Deutschland. Das beweist vor allem die Vielzahl an Titelgewinnen und Nominierungen mit diversen Filmauszeichnungen. Diese Serie von Drehbuchautor, Regisseur und Filmproduzent Donald P. Bellisario („JAG“, „Zurück in die Vergangenheit“, „Airwolf“, „Magnum“) entstand aus der TV-Reihe „JAG – Im Auftrag der Ehre“ und entwickelte sich zu einem ungeahnten Selbstläufer. 2003, damals noch unter dem Namen Navy NCIS, startete die erste Staffel in den USA und zwei Jahre später, im Jahre 2005 in Deutschland auf dem Privatsender Sat 1. Seitdem hat es die Serie auf mittlerweile stolze elf Staffeln geschafft. Die aktuelle Staffel läuft seit dem 5. Januar auf Sat.1.

NCIS: Hintergründe
Die Agenten des NCIS (Naval Criminal Investigative Service) haben ihren Sitz in Washington D.C. Sie klären dabei Verbrechen im In- und Ausland auf, in die Mitglieder und Angehörige des United States Marine Corps und der Navy involviert sind oder diesen Taten zum Opfer fielen. Aber auch Terrorismus und absurde Fälle gehören zum Alltag der Agenten. Im Gegensatz zum FBI oder der CIA waren die verdeckten Ermittlungen des NCIS weniger bekannt. Das hat sich natürlich seit dem Erfolg der Serie schlagartig geändert. Dass die Schauspieler diese Intensität und Authentizität auch in der Serie dem Zuschauer vermitteln können, liegt dabei vor allem daran, dass alle Darsteller spezielle Berater zur Seite haben – wie zum Beispiel echte NCIS-Agenten.



NCIS: DAS Team
Das A-Team der Serie ist eines der beliebtesten und sichert sich die Herzen der Fans vor allem durch seinen unbändigen Charme und außerordentlichen Humor. An der Spitze steht Special Agent Leroy Jethro Gibbs, gespielt von Mark Harmon. Ein alter Hase im Verbrecherjagen, Ex-Marine und Scharfschütze. Ein grantiger, wortkarger Typ, der von der neumodischen Technik nicht viel hält. Er verlor Frau und Kind durch einen Mord, den er persönlich gerächt hat, zudem war er insgesamt vier Mal verheiratet.

Unter seiner harten Schale aber steckt ein liebenswerter Mensch mit einem großen Herzen, der alles für sein Team tun würde. Unter seiner aktuellen Direktive arbeiten Special Agent Anthony „Tony“ DiNozzo (Michael Weatherly), Special Agent Timothy „Tim“ McGee (Sean Murray) sowie Abigail „Abby“ Sciuto (Pauley Perrette) und Dr. Donald „Ducky“ Mallard (David McCallum). Nach den Ausstiegen von Caitlin „Kate“ Todd (Sasha Alexander) und Ziva David (Cote de Pablo), wurde mit Special Agent Eleanor „Ellie“ Bishop (Emily Wickersham) in der neuen Staffel wohl Ersatz gefunden.

NCIS: Fall abgeschlossen
Was soll man noch groß zu dieser Fernsehserie schreiben? Die aktuell elf Staffeln konnten überzeugen, boten Spannung, Unterhaltung und unzählige Lacher. Es gab tragische, traurige und überraschende Ereignisse und jedes einzelne Mitglied ist uns ans Herz gewachsen. Es ist wohl am Ende die Mischung aus einem Mix diverser Filmgenres, die Navy CIS auszeichnet. Auf der Jagd nach Killern, Dealern, Terroristen und Erzfeinden kann man nicht von der Hand weisen, dass es sich hier nicht um eine reine Kriminalserie handelt. Vielmehr ist es eine Symbiose aus Drama, Comedy, Krimi, Thriller und Charakterschau mit überaus kreativen Drehbüchern. Da freut man sich schon jetzt auf die nächste Staffel.