Mortal Kombat – Film-Kritik – Da ist sie endlich, die Neuverfilmung des maximal brutalen Martial-Arts-Spektakels für das Heimkino. Der erbarmungslose Fantasy-Actioner „Mortal Kombat“, basierend auf dem kultigen Game-Franchise, macht dabei auch auf der Leinwand keine Gefangenen. Denn im Film erwartet euch ein ähnlich hoher Gewaltgrad wie in den Videospielen.

Dazu begeistert der Streifen mit allerhand atemberaubend choreographierten Martial-Arts-Kämpfen. Ein wahrhaftes Brutalo-Kampfspektakel, in dem MMA-Kämpfer Cole Young seinen Lebensunterhalt damit verdient, harte Prügel einzustecken. Weshalb Shang Tsung, der Herrscher von Outworld, mit dem finsteren Cryomancer Sub-Zero seinen besten Krieger schickt, um Cole zur Strecke zu bringen, bleibt diesem zunächst ein Rätsel.

110-minütiger Filmkoloss

Aus Sorge um die Sicherheit seiner Familie begibt sich Cole auf die Suche nach Sonya Blade. Auf deren Spur setzt ihn Special-Forces-Major Jax an, der dasselbe mysteriöse Drachenmal trägt wie Cole selbst. Bald findet sich Cole im Tempel von Lord Raiden wieder, einem Elder God und Beschützer von Earthrealm, der den Trägern des Mals Zuflucht gewährt.

Hier bereitet sich Cole mit den erfahrenen Kriegern Liu Kang, Kung Lao und dem abtrünnigen Söldner Kano darauf vor, gemeinsam mit den größten Champions der Erde einen alles entscheidenden Kampf um das Universum auszutragen. Dies alles erstreckt sich in einem 110-minütigen Filmkoloss, der erfüllt von Brutalität, epischen Momenten und tollen Charakteren beste Unterhaltung bietet.

Ein großer abendfüllender Spaß

Nicht nur für Gamer, die die Videospiele kennen, sondern auch für jeden Kampfsportfan. Bei all dem Getöse in „Mortal Kombat“ überzeugt der Streifen aber auch, weil er den wichtigsten Charakteren genug Raum einräumt, sie kennenzulernen. Apropos Charaktere, hier hat man jede Menge aus dem „Mortal Kombat“-Universum eingepflegt.

Jene, die man nicht mehr in den Film bekommen hat, werden zumindest erwähnt. Technisch begeistern indes die genialen Effekte, die einen eins um andere Mal mit offenem Mund vor dem Fernseher zurücklassen. Dazu gibt es ein echtes Soundgewitter, das die Szenen allesamt noch intensiviert. Gute Arbeit wurde zudem bezüglich der Kulissen, Make-ups und Designs geleistet.

„Mortal Kombat“ zeigt, dass diese Game-Reihe prädestiniert ist für die große Leinwand. Schlussendlich gibt es mit „Mortal Kombat“ eine der besten Videospielverfilmungen zu sehen. Ein großer abendfüllender Spaß!

Mortal Kombat (Warner Bros. Entertainment) – 22. Jul. 21