Es braucht nur einer in den Raum zu brüllen „Mah-Nah Mah-Nah“ und schon antwortet die Meute mit einem einstimmigen „Baaabiiiiibidibbi“. Denn es gibt wohl so gut wie niemanden, der den beliebten Hit aus der „Sesamstraße“ nicht kennt. Zumal der Text auch nicht sonderlich schwer zu merken ist. Jedenfalls war der Titel bereits 1969 zu ersten Mal in der US-Version der „Sesamstraße“ zu hören, bis er dann 1976 den Sprung über den Großen Teich in die britische „Muppet Show“ schaffte, und daraufhin internationale Bekanntheit erlangte. Seither kann jedes Kind mitsingen, aber hättet ihr gedacht, dass der Song ursprünglich aus einem Porno stammt?!

Bevor wir gleich aber eure wohligen Kindheitserinnerungen etwas durcheinanderbringen, hier zunächst einmal die Version, die euch sicherlich noch geläufig ist:

Tja, und genau dieser vermeintlich unschuldige Ohrwurm wurde tatsächlich dem italienischen Softcore-Streifen „Svezia, inferno e paradiso“ aus dem Jahr 1968 entliehen, der im Deutschen mit „Schweden – Hölle oder Paradies?“ betitelt wurde. Für den Soundtrack des Filmes, der im pseudo-dokumentarischen Stil über sexuelle Sitten und erotische Traditionen in Schweden berichtet, zeichnete ein Herr namens Piero Umiliani verantwortlich, dessen Feder eben auch „Viva la Sauna Svedese“ entsprungen ist. Ein Loblied auf schwedische Saunen, das euch sehr bekannt vorkommen dürfte. Aber hört am besten selbst:

Quelle: stern.de