Eigentlich gehört es zum guten Ton, im Kino das eigene Handy oder Smartphone auf stumm zu stellen oder gleich ganz auszuschalten. Auch Popstars oder andere Berühmtheiten bilden hiervon keine Ausnahme. Die volle Härte eines genervten Kinobetreibers hat nun Pop-Diva Madonna zu spüren bekommen, da diese nicht ihre Finger vom Handy lassen konnte.

Während der Kinopremiere zu Steve McQueens Filmdrama „12 Years A Slave“ hielt es die Sängerin nicht für nötig, ihren mobilen Begleiter in der Hosen- oder Handtasche zu lassen. Stattdessen nervte sie die anderen Gäste mit ihrem ständigen SMS-Getippe. Als sie dann von einer anderen Person auf ihr unangebrachtes Verhalten angesprochen wurde, gab Madonna in bester Diven-Manier zurück, dass ihr Getippe beruflicher Natur sei, und beleidigte die Person zudem als Sklaventreiber.

Kurz darauf erhielt sie vom Kinobetreiber Tim League via Twitter Hausverbot. Eigentlich sollte das Ganze ein Scherz sein, doch erhielt er so viel Zuspruch, dass das Verbot für die Pop-Queen nun tatsächlich gilt. Madonna müsse sich zuerst bei den anderen Kinobesuchern entschuldigen. Bislang hat sich diese Sängerin jedoch weder entschuldigt, noch sonst in irgendeiner Form das Ganze kommentiert.

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