Da ist er endlich, der Soloausflug der heißen Amazone und DC-Heldin Wonder Woman. Ihren ersten bemerkenswerten Auftritt hatte sie bereits im Blockbuster 'Batman v Superman: Dawn of Justice', wo Wonder Woman als sexy Kämpferin überraschte. So eine Persönlichkeit bedarf selbstverständlich eines eigenen Films samt eigener Origin Story. Schließlich gehört die Dame nicht nur zu den ältesten Superhelden des DC-Comics-Universums, sondern sie ist dort auch die allererste Superheldin gewesen. Bereits 1941 feierte sie ihren ersten Auftritt im Comic. Eine sexy kriegerische Frau, die für Gerechtigkeit, Mut und Stolz steht. Aber zurück zum Film: Gespielt wird die toughe Kämpferin in 'Wonder Woman' von Gal Gadot ('Fast & Furious'). Wir haben uns ihr angeschlossen und verraten euch, ob sich der Kino-Solotrip mit der knackigen Superheldin lohnt.

Darum geht’s:

Der Streifen zeigt die Fundamente und Herkunft von Diana Prince alias Wonder Woman. Bevor sie zu der starken Heldin wurde, war sie nämlich Prinzessin der Amazonen – in einem geschützten Inselparadies mit dem Namen Themyscira, wo sie auch zur Kriegerin ausgebildet wurde. Eines Tages stürzt ein amerikanischer Pilot am Strand der Insel ab. Dieser erzählt von einem gewaltigen Konflikt in der Welt da draußen. Daraufhin verlässt Diana ihr Zuhause, überzeugt davon, die Bedrohung stoppen zu können. Während sie zusammen mit den Menschen in einem Krieg kämpft, entdeckt Diana ihre vollen Kräfte – und ihr wahres Schicksal als Wonder Woman.

Das ist gut:

Was soll man sagen, Gal Gadot als Amazonenkriegerin ist die beste vorstellbare Besetzung – das passt einfach. Stand sie in 'Batman v Superman' noch eher im Schatten der beiden Kerle, macht sie hier solo eine prächtige Figur und das nicht nur optisch. Generell hat sich die lange Wartezeit auf das Soloabenteuer gelohnt, das sich schließlich bereits seit 20 Jahren in der Planung befand. Regisseurin Patty Jenkins ('Monster') hat einen guten Mix aus Heldensaga, Action sowie Abenteuer gefunden, der mit Spannung überzeugt und definitiv der beste Streifen ist, den man in den letzten Jahren aus dem DC-Filmuniversum zu sehen bekam. Vor allem, dass Fans die Hintergründe rund um die sagenumwobene Kriegerin derart stimmungsvoll vorgetragen bekommen, erfreut. Zudem gefällt, dass sich nicht alles nur auf der Insel abspielt, sondern man diverse tolle Schauplätze geboten bekommt, die auch bis ins dunkle London oder auf die Weltkriegsschlachtfelder reichen. Außerdem hat man es geschafft, Mythologie und geschichtliche Fakten harmonisch zu vereinen. Generell fasziniert Wonder Woman als  Ein-Frau-Armee, zu der sich Chris Pine ('Star Trek'-Reihe) gesellt und einen passenden Gegenspart stellt. Dazu eine gute Portion Action und einige gut getimte Humoreinlagen – fertig ist ein richtig geiler Superheldenstreifen.

Das ist schlecht:

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Fazit: Hurra, 'Wonder Woman' ist da und zeigt, dass das DC-Filmuniversum noch lebt. Mit einem fulminanten, überaus unterhaltsamen Streifen, der nicht mit Action, Emotionen und Humor geizt. Das macht einfach Spaß und als Kirsche bekommt man sexy Gal Gadot als Männerfängerin obendrauf. Ein Film für jeden Action- sowie Comicfan und ohne Frage der beste DC-Superheldenstreifen der letzten Jahre!