Die geliebten außerirdischen Roboter stürmen mit 'Transformers: The Last Knight' zum fünften Mal das Kino. Was einen erwartet, ist schon fast wie in Stein gemeißelt – ein typisches Michael-Bay-Spektakel mit furioser Action im Popcorn-Kinoformat. Neben Jungstar Isabela Moner und Mark Wahlberg ist auch Anthony Hopkins zu sehen. Sowie Bumblebee, die Dinobots, Optimus Prime und Megatron. Dazu jede Menge Roboter, die aufeinanderprallen und sich sowohl galaktische als auch irdische Action liefern. Doch kann uns auch der fünfte Teil so prächtig unterhalten wie zuvor? Der Frage sind wir nachgegangen und verraten euch, wie viel robotischer Gigantismus in diesem Streifen steckt!

Darum geht’s:

Optimus Primes Suche nach seinem Schöpfer hat eine unerwartete Wendung genommen: Cybertron liegt in Trümmern. Um seine Heimat zu retten, und neues Leben auf seinem Heimatplaneten zu ermöglichen, gibt es nur einen Ausweg: Unter 100 Trilliarden Planeten im Kosmos liegt ausgerechnet auf der Erde ein geheimnisvolles Artefakt aus der Vergangenheit verborgen, das die Roboterspezies vor dem endgültigen Untergang bewahren könnte. Mittlerweile befinden sich die Menschheit und die Transformers in einem erbitterten Krieg. Nun liegt es am alleinerziehenden Vater Cade Yeager, Transformer Bumblebee, einem englischen Lord und einer Professorin, die Welt zu retten. In einem Krieg zwischen zwei unvereinbaren Welten – Mensch gegen Maschine – kann es allerdings nur einen Überlebenden geben…

Das ist gut:

Es ist der letzte 'Transformers'-Streifen mit Regisseur Michael Bay und dieser verabschiedet sich mit mächtiger Bildgewalt in einer monströsen Materialschlacht mit spektakulärer Action. Alles wie gewohnt und von den Fans geliebt? Ja, wobei es hier noch eine ganze Ecke krawalliger zur Sache geht. Man bekommt hier einfach mit aller Macht und ohne größere Pausen zum Verschnaufen Action um die Ohren gehauen. Genau das prangern Kritiker gerne an und werden es im fünften Teil wieder tun. Doch diesbezüglich gibt es doch so gar nichts zu meckern. 'Transformers: The Last Knight' zieht kompromisslos am Spektakelhebel und ist das, was die Reihe so beliebt gemacht hat – geile Effekt-Action für jeden Fan. Das ist Hollywood-Gigantismus, bei dem man prächtig vom stressigen Alltag abschalten und sich von den Transformers in einen gewaltigen Krieg ziehen lassen kann. Das macht Laune, das ist hemmungslos, das ist Popcorn-Action deluxe!

Das ist schlecht:

Der Plot an sich überzeugt und hat auch seine pompösen Momente im Film. Dennoch gibt es einmal mehr reichlich Logiklücken und alles andere als Charaktertiefe. Aber mal ehrlich, das juckt doch keinen bei einem derartigen Actionstreifen?

Fazit: Drei, zwei, eins …. Bang, Boom, Bang – Willkommen beim fünften Teil, 'Transformers: The Last Knight'! Michael Bay verabschiedet sich mit Pauken und Trompeten aus dem gefeierten Roboterfranchise. Das bedeutet Action bis der Arzt kommt – und dieser wird dann noch vor euren Augen von der Materialschlacht mit seinem Tornado an Effekten erschlagen. Von der Action her mit eine der besten 'Transformers'-Verfilmungen, die über die gesamte Spielzeit von rund zweieinhalb Stunden überzeugt. Wer die typische Bay-Action hasst, muss natürlich einen riesigen Bogen um diesen Film machen. Alle anderen bekommen einen astreinen bildgewaltigen Actionhammer ins Gesicht, der durchgängig lachende Gesichter produziert. Holt die Coke, das Popcorn und die Nachos, die Transformers warten!