„I'll be back“, hat er gesagt. Nun gesagt, getan und da ist er wieder, Arnold Schwarzenegger als Kampfmaschine T-800. Ein Fest für Fans, treffen im neuen Kino-Blockbuster „Terminator: Dark Fate“ doch alte Bekannte, neue Helden und starke Gegner aufeinander. Ein kolossales Wiedersehen auf der großen Leinwand, das vieles verspricht, aber vor allem geballte, ausufernde Action. Ob es dazu gekommen ist, haben wir uns im Kino angesehen. Wir verraten euch, ob „Dark Fate“ wirklich der Action-Kinohit geworden, oder doch zu einem überhypten Rohrkrepierer mutiert ist.

Darum geht’s:

Über zwei Jahrzehnte sind vergangen, seit Sarah Connor den Tag der Abrechnung verhindert, die Zukunft verändert und das Schicksal der Menschheit neu geschrieben hat. Dani Ramos lebt zusammen mit ihrem Bruder und ihrem Vater ein einfaches Leben in Mexiko City, als ein hochentwickelter, tödlicher neuer Terminator – ein Rev-9 – zurück durch die Zeit reist, um sie aufzuspüren und zu töten.

Danis Leben liegt nun in den Händen von zwei Kämpferinnen, mit denen sie sich verbündet: Grace, eine weiterentwickelte Supersoldatin aus der Zukunft, und die kampferprobte Sarah Connor. Als der Rev-9 auf der Jagd nach Dani alles und jeden vernichtet, der ihm in die Quere kommt, werden die drei Frauen zu einem T-800 aus Sarahs Vergangenheit geführt, der ihre letzte Hoffnung sein könnte.

Das ist gut/Das ist schlecht:

Keine Frage, bei diesem Plot ist die Action natürlich vorprogrammiert und so explodiert sie auch im sechsten Terminator-Streifen. Das mit einem wahren Bilderkrieg, deftigen CGI-Gewitter bei all den blutig-brutalen Kampfszenen und Verfolgungsjagden. Das wundert nicht, hat hier doch „Deadpool“- Regisseur Tim Miller seine Finger im Spiel. Was durchweg im Film zu sehen ist, dass auch James Cameron erstmals nach „Terminator 2“ wieder mit an Bord ist, dieses Mal allerdings als Produzent.

Denn eines ist unverkennbar, „Dark Fade“ kehrt zu seinen Wurzeln zurück und befindet sich auf Augenhöhe mit den ersten beiden, so beliebten Teilen der „Terminator“-Reihe. Dabei gibt es einige Abstriche in Bezug auf den Tiefgang des Plots und der Charaktere. Aber hey, wir haben es hier mit einem Streifen zu tun, der voll auf die Action und Unterhaltung setzt. Genau das, was Fans sich erhofft hatten.

Gerade nach den drei eher soliden bis semiguten Teilen. Die übergeht Teil sechs vollkommen und knüpft da an, wo die Reihe eben richtigen Action-Spaß brachte. Das dies alles so fulminant aus der Leinwand donnert, liegt aber auch am grandiosen Cast. So überzeugt neben Natalia Reyes sowie Arnold Schwarzenegger auch Mackenzie Davis als Grace. Überaus beeindruckend geht Rückkehrerin Linda Hamilton zu Werke, die hier mit über 60 Jahren eine tough-bissige Sarah Connor spielt.

Und dann haben wir ja noch Gabriel Luna als neuen Bad-Ass-Terminator Rev-9, der hier überragend den Gegenspieler mimt. Sicherlich hat „Terminator: Dark Fate“ die eine oder andere Kante, wie eben einen wenig innovativen Plot, der zuweilen an den des zweiten Teils erinnert. Aber man will hier ja schließlich Terminator-Action mit coolen Darstellern sehen. Tja, und genau das bekommt man hier zu 100 Prozent mit einem ebenso hohen Unterhaltungsfaktor.

Fazit: Kommen wir zum Ende, werte Freunde geballter Action und des „Terminator“-Universums. Was Tim Miller und James Cameron hier inszeniert haben, ist unterm Strich sattes Action-Kino. Ein Streifen mit tollen Effekten, atemberaubenden Krawumm-Szenen und all das in einer Art und Weise, dass man als Fan freudestrahlend aus dem Kino geht. Dazu dieser grandios aufspielende Cast mit alten Bekannten und topp gewählten Neuzugängen.

Denn der sechste Teil stampft die vorangegangenen drei Ableger locker ein und ist somit der beste „Terminator“-Streifen nach dem 91er-Kracher „Terminator 2 – Tag der Abrechnung“. Ja, okay, wirklich schwierig war das nicht. Also freut euch auf einen knallharten, spektakulären Action-Blockbuster, der wieder so richtig Lust auf die Terminator-Eskalation macht! Und danach, „I'll be back“? Ja, bitte mehr davon!