Die wohl coolsten und tödlichsten Alien-Jäger des Universums sind zurück mit einem neuen Streifen. „Predator – Upgrade“ von Regisseur Shane Black („Lethal Weapon“, „Iron Man 3“) verwandelt den Kinosaal dabei in ein blutiges Schlachtfeld, denn die Predatoren sind nicht zum Kaffeetrinken auf die Erde gekommen. Die unheimlichen, grunzenden Trophäensammler aus dem All mit ihrem Dreadlock-Look begegnen in diesem Streifen einem starken Cast mit unter anderen Boyd Holbrook, Trevante Rhodes, Jacob Tremblay, Olivia Munn, Sterling K. Brown, Alfie Allen und Yvonne Strahovski. Ob der neue Scifi-Horror-Actioner so gut knallt wie das bis dato unschlagbare Original aus dem Jahre 1987 mit Arnold Schwarzenegger, verraten wir euch in unserer Kinokritik.

Darum geht’s:

In der Neuauflage der „Predator“-Reihe beginnt die Jagd von den äußersten Ecken des Universums bis in die verschlafenen Straßen der Vororte. Nur sind die gefährlichsten Jäger des Universums, seit sie sich mit DNA anderer Spezies genetisch aufgerüstet haben, noch stärker, klüger und tödlicher als je zuvor. Als ein kleiner Junge versehentlich ihre Rückkehr auf die Erde ermöglicht, werden eine bunt zusammengewürfelte Truppe von Ex-Soldaten und ein miesgelaunter Lehrer für Naturwissenschaften zur einzigen Hoffnung, das Ende der Menschheit zu verhindern.

Das ist gut / Das ist schlecht:

Regisseur Shane Black ist es gelungen, endlich wieder mal einen satten „Predator“-Actioner auf die Fans loszulassen. Das mit reichlich Blut und Gewalt, weshalb sich Zartbesaitete lieber etwas anderes anschauen sollten. Denn mit Haudrauf-Action und herumfliegenden Innereien hält Black in „Predator – Upgrade“ nicht zurück.

Die Action-Szenen sitzen und machen richtig Laune. Ebenso wie der pointierte Humor, der das ganze Action-Gemetzel an den richtigen Stellen perfekt auflockert. Dazu der gut gewählte Cast, der diese chaotische Truppe von Ex-Soldaten grandios auf die Leinwand befördert. Und dann ist da noch diese von Anfang bis Ende durchgezogene dichte Atmosphäre. Generell werden sich Fans des Old-School-Action-Kinos hier wie zu Hause fühlen.

Shane Black schafft es prächtig, in Sachen Inszenierung sowie Stimmung zurück in die 80er Jahre zu schweifen, was dem Streifen gut zu Gesicht steht. Hier gibt es die perfekte Mischung aus Nostalgie, Action und Science-Fiction mit deftigem Horror-Einschlag. Zu kritisieren gäbe es hier an einigen kleinen Stellen etwas, aber das lassen wir getrost unter den Tisch fallen, denn insgesamt macht der Streifen einfach nur Bock – und nur das zählt.

Fazit: Ja, was soll man sagen, das Original bleibt das Original und ungeschlagen. Doch „Predator – Upgrade“ ist dennoch geiles Scifi-Horror-Action-Kino mit 100-prozentigem Unterhaltungswert. Es ist vor allem eine Verbeugung vor dem 87er-„Predator“, was gerade Fans direkt erkennen werden. Hier passt die Action, der Humor, der Cast, diese geile 80er-Atmosphäre – und auch die Predatoren machen selbst nach 31 Jahren immer noch richtig Alarm. So geht Action-Kino für fulminante, bildgewaltige Kinounterhaltung!