Nach ‚Prevolution’ und ‚Revolution’ gibt es nun ein finales und fulminantes ‚Survival’ im gefeierten ‚Planet der Affen’-Reboot im Kino zusehen. Euch erwartet somit zum letzten Mal beeindruckender Science-Fiction-Bombast, wo der brutale Krieg zwischen Affen und Menschen endgültig zu eskalieren droht. Mittendrin einmal mehr Andy Serkis als charismatischer Affenanführer Caesar. Wie beim Vorgänger auch zieht erneut Regisseur Matt Reeves (‚Cloverfield’) alle Strippen. Herausgekommen ist ein Streifen, der Action, Drama, Überlebenskampf und jede Menge postapokalyptisches Flair vereint. Ob dabei auch Hochspannung aufkommt und die Affen die Welt rocken, verraten wir euch in den folgenden Zeilen unserer Kinokritik.

Darum geht’s:

Ein Krieg zwischen den Menschen und den Affen ist unvermeidbar. Angeführt von dem Elitesoldaten Colonel erlangen die Menschen langsam die Oberhand gegen die Affen. Dabei scheut der skrupellose Fanatiker selbst vor grausamen Aktionen nicht zurück. Ihm gegenüber steht der besonnene Caesar, der die Affen-Nation anführt, und zwischen beiden Lagern hin- und hergerissen ist. Gibt es eine Möglichkeit, friedlich zu koexistieren? Herausgefordert von dem Colonel, begibt sich Caesar auf eine Reise, die ihn zurück zu seinen Trieben führt und seine dunkle Seite offenbart. Vernunft und Rationalität gehen in dem grausamen Krieg zuerst verloren. Umso wichtiger ist es, dass Caesar den Verstand bewahrt und ein starker Anführer bleibt, der eine blutige Schlacht vielleicht doch noch verhindern kann. Als Caesar und der Colonel sich schließlich von Angesicht zu Angesicht gegenüberstehen, nimmt ein epischer Konflikt seinen Höhepunkt, der über das Schicksal beider Spezies und die Zukunft des Planeten entscheiden wird.

Das ist gut:

Regisseur Matt Reeves zeigt ein weiteres Mal, dass er einfach ein Händchen für die Affe-Mensch-Geschichte hat. Er treibt diesen sehr ausgeklügelten Plot im Finale an die Spitze und es gibt weit mehr als nur eine finstere knallharte Schlacht. Es geht um Rache, um Menschlichkeit, Moral und natürlich auch um die nackte Gewalt. Ein Film, der mehrere Thematiken beinhalten und dadurch diesen Streifen so dynmaisch macht, ohne dabei das Grundthema des Affe-Mensch-Konflikts aus den Augen zu verlieren. Die Atmosphäre ist dabei perfekt eingefangen in einer düsteren Szenerie apokalyptischen Ausmaßes. Richtig stark sind einmal mehr die spektakulären CGI-Effekte sowie die grandios authentischen Affen - gespielt von unter anderen Andy Serkis als Caesar, Orang-Utan Maurice (Karin Konoval) oder die Affendame Cornelia (Judy Greer). Zudem positiv fällt das direkte Duell zwischen Caeser und dem Colonel aus, der mit Woody Harrelson einfach perfekt besetzt ist. Wer übrigens den Kriegsfilm-Klassiker ‚Apocalypse Now’ kennt, wird einige Parallelen finden, was dem Ganzen nur zugutekommt und alles andere als negativ zu bewerten ist. Was besonders beeindruckt, ist, dass Reeves die perfekte Mischung zwischen düsterer, dreckiger und knallharter Action sowie mitreißenden Emotionen gefunden hat, was das Finale zu einem sehr intensiven Kinoerlebnis macht!

Das ist schlecht:
-

Fazit: Fans des Affenepos haben sich ein fulminantes Finale der Reboot-Reihe gewünscht und das bekommen sie zu 100 Prozent. Hier hat Regisseur Matt Reeves ganze Arbeit geleistet und einen tollen Mix aus knallharter Action und Emotionen gefunden. Das mit zwei grandiosen Schauspielern in den Hauptrollen, die beide mit Feuer und Wasser spielen - Andy Serkis als Affe Caesar und Woody Harrelson als Colonel. Richtig gut, das hierbei der Plot über die kompletten 140 Minuten immer eng an Caesar hält, der mitten im Krieg diese Odyssee hinter sich legt, auf der Suche nach dem Colonel. Alles verwebt mit dieser beeindruckend düsteren post-apokalyptischen Atmosphäre und den starken CGI-Effekten. Schlussendlich ist es ein episches Action-Feuerwerk, ein geiles Endzeit-Spektakel und ein affenstarkes, krönendes Finale der ‚Planet der Affen’-Trilogie. Danke!