Willkommen zu einer neuen Runde Kinospektakel! Knapp drei Jahre mussten sich Fans gedulden, doch dies aus gutem Grund: Das Credo „höher, schneller, weiter“ wird im neuen Actionkracher mehr als wortwörtlich genommen. Es geht nämlich mit dem fulminanten Action-Franchise „Mission: Impossible“ fröhlich weiter. Gleiches gilt für Tom Cruise als Ethan Hunt, dem man einfach keine Rente gönnt. Den Fans des explosiven Spektakels ist das natürlich absolut egal und so gibt es einen neuen Termin im Kino mit dem nächsten Teil „Mission: Impossible 6 - Fallout“. Wir haben uns gewagt, diesem irren Bombasttrip beizuwohnen und verraten euch in unserer Kinokritik, wie gut „Mission: Impossible 6 – Fallout“ am Ende wirklich geworden ist.

Darum geht’s:

Tei sechs zeigt Ethan Hunt und sein IMF-Team zusammen mit bekannten Verbündeten in einem Wettlauf gegen die Zeit nach einer missglückten Mission. Denn ein atomarer Anschlag droht weite Teile der Welt zu vernichten, Ethan persönlich steht im Kreuzfeuer der Terroristen und seine eigene Regierung vertraut ihm mal wieder nicht. Deswegen soll die CIA aufräumen und schickt ihren gnadenlosesten und härtesten Agenten, um Ethan zur Strecke zu bringen. Gemeinsam mit seinen Vertrauten Benji Dunn und Luther Stickell muss er so der CIA entkommen und selbst die Welt retten. Und dabei trifft er auch wieder auf MI6-Agentin Ilsa Faust, die ebenfalls eigene Ziele verfolgt…

Das ist gut:

Gut Ding will eben Weile haben - das hat Regisseur Christopher McQuarrie mit seinen Erfolgsproduzenten J.J. Abrams sowie Jake Myers wahr werden lassen. Die sechste Mission Impossible ist schlicht ein wahres Feuerwerk der Action und einer der besten, wenn nicht sogar der beste Teil der Reihe. Wir reden hier von gut zweieinhalb Stunden Vollgas in einem Actionthriller, der von der ersten bis zur letzten Sekunde mitreißt. Das liegt an dem starken, vielschichtigen Spionageplot mit all seinen unvorhersehbaren Twists. Aber auch die bereits erwähnte Action ist grandios. Hier geht es mit teils halsbrecherischem Tempo zur Sache, es wird geballert, allerorts explodiert etwas und mittendrin dieser tolle Cast mit Alec Baldwin, Simon Pegg, Henry Cavill, Angela Bassett, Ving Rhames, Rebecca Ferguson, Michelle Monaghan oder Sean Harris.

Angeführt wird das Ganze von Tom Cruise, dem die Rolle des Ethan Hunt einfach auf den Leib geschneidert ist. Eine Mission Impossible ohne Cruise – nicht vorstellbar. Auch bemerkenswert, das Action-Tom einmal mehr die meisten Stunts selbst gemacht hat und vom Motorrad über einen Hubschreiber alles Mögliche selbst steuert. Apropos Stunts, „Fallout“ liefert ein wahres Stunt-Feuerwerk, das natürlich prächtig die ohnehin brillant inszenierten Actionszenen füllt. Ein wahrlich irrer, abgefahrenen Action-Trip voller spektakulärer Szenen. Ein Film der so wunderbar kurzweilig und dramatisch daher kommt. Das macht einfach grandiosen Spaß. Nicht zu vergessen ist, dass auch dieser Teil überaus abwechslungsreich ist. Es geht wieder einmal rund um die Welt und durch Metropolen wie Berlin, Paris oder London.

Das ist schlecht:

Ähm… nichts?!

Fazit: Wow, was für ein Actionthriller! „Mission: Impossible 6 – Fallout“ ist jetzt schon der Actioner 2018. Ethan Hunt in diesem Jahr zu schlagen, wird schwer bis unmöglich. So geht Krawall-Action auf höchstem Niveau mit einem grandios spannenden Plot, intelligent aufgezogen mit reichlich guten Twists. Dazu diese hochdosierte, mitreißende Action, dieser Cast und auch, lassen wir das. „Mission: Impossible 6 – Fallout“ ist so geil wie der Auftakt der Reihe vor 22 Jahren. Ein Action-Meisterwerk das 100 Prozent Unterhaltung bietet. Da kommt kein Genrefan dran vorbei. In diesem Sinne… Feuer frei!