Bereits zur Verkündigung des neuen Terence-Hill-Films war der Jubel unter allen Spencer/Hill-Fans enorm. Nun steht der beliebte Terence mit wieder im Kino und lässt nicht nur Erinnerungen an alte Zeiten aufkommen, sondern ehrt mit dem Roadmovie „Mein Name ist Somebody - Zwei Fäuste kehren zurück“ auch seinen toten Freund Bud Spencer, dem er diesen Streifen gewidmet hat. Zehn satte Jahre hat Terence Hill an seinem Filmprojekt gebastelt. Hill stand dafür nicht nur vor der Kamera, sondern schrieb das Drehbuch und führte zudem Regie. Eine echte Herzensangelegenheit für den charismatischen Kultstar und zugleich ein lang erwartetes Leinwand-Comeback. Das haben wir uns natürlich nicht entgehen lassen und verraten euch, ob es Terence immer noch draufhat!

Darum geht’s:

Der Plot handelt von Thomas. Der ist ein typischer Easy Rider, liebt die Einsamkeit und lässt sich demnach durch die Wüste treiben. Das hat ein Ende, als er auf eine junge Frau in Schwierigkeiten trifft. Lucia ist in die Gewalt zweier Verbrecher geraten. Da ist es für Thomas selbstverständlich, der jungen Lucia zu helfen. Gesagt, getan – ein Mann, ein Wort. Doch nun fangen die Probleme erst an. Denn Thomas wird das weibliche Energiebündel daraufhin nicht mehr los. Anstatt der ersehnten Einsamkeit warten also jede Menge Ärger und Probleme auf ihn und seine neue Weggefährtin. Auf ihrer gemeinsamen Reise wird dem Aussteiger eines klar: Was er eigentlich sucht, ist nicht die Ruhe, sondern Inspiration, Mut und Freiheit.

Das ist gut / Das ist schlecht:

Nach rund anderthalb Stunden ist klar: Mit diesem Streifen gibt es echten Fanservice für alle Spencer/Hill-Anhänger. Es ist ein typisches, charmantes Roadmovie, das unübersehbar dem Italo-Western-Klassiker „My Name Is Nobody“ huldigt. Eine Reise in die eigene filmische Vergangenheit Terence Hills – von Don Matteo bis Lucky Luke. So bekommt ihr hier einen seichten, aber überaus unterhaltsamen Mix aus Abenteuer, Spaß und Drama.

Die Figur des Bikers Thomas passt prächtig zu Hill, ebenso wie der Rest des Casts, der sich stimmig in diesen Film einfügt. „Mein Name ist Somebody - Zwei Fäuste kehren zurück“ ist überaus kurzweilig ohne nennenswerten Tiefgang oder eine ausgeklügelte Geschichte. Dieser Streifen ist ein Feel-Good-Movie mit dem bereits erwähnten Nostalgiefaktor. Das reicht, um als Fan einen tollen Kinoabend mit seinen Kumpels zu erleben.

Fazit: Ach, was ist das für ein großartiges Ereignis, den 78-jährigen Kultstar und besten Kumpel des verstorbenen Bud Spencer wieder auf der Leinwand zu sehen. Alleine das ist schon den Daumen nach oben wert. Aber dieses Roadmovie bringt auch sämtliche Ingredienzien für ausgelassene Unterhaltung mit. Spätestens wenn es dann zu einer deftigen Kneipenschlägerei kommt, wird jeder Fan mit der Nostalgie-Keule getroffen. Daher bedanken wir uns artig bei Terence Hill für diesen Film, für den es einen dicken Bud-Spencer-Daumen gibt und der sicher jedem Fan ein breites Grinsen ins Gesicht zaubern wird.