Runde drei für die beliebte 'Kung Fu Panda'-Reihe. Auch dieses Mal soll das Animations-Abenteuer euch ein Grinsen aufs Gesicht zaubern, wenn der fette Panda Po der Kampfkunst frönt. Schließlich gibt es weiterhin viele Arschtritte zu verteilen. Jennifer Yuh Nelson hat wie für 'Kung Fu Panda 2' wieder auf dem Regiestuhl Platz genommen. Eine gute Basis für einen bärenstarken neuen Teil voller Kung-Fu-Action, fülligen Kämpfern und jede Menge Spaß. Drum sind wir mit dem fetten Panda ins Kino gestapft und verraten euch, ob sich ein weiterer Besuch der kunterbunten Welt der Kampfkünste lohnt.

Darum geht’s:

Kampfpanda Po trifft erstmals auf seinen leiblichen Vater, aber auch auf den übernatürlich starken Schurken Kai. In 'Kung Fu Panda 3' reist das wiedervereinigte Duo in ein geheimnisvolles Panda-Paradies. Dort treffen sie auf ein ganzes Dorf voller geselliger Bären. Ein witziges Völkchen, doch die Glückseligkeit hält nicht lange. Denn der übermächtige Bösewicht Kai ist auf dem Vormarsch und besiegt in China einen Kung-Fu-Meister nach dem anderen. Er ist nicht mehr weit vom Panda-Paradies und so muss Po handeln, um Kai die Stirn bieten zu können. Dafür muss er sich einer schier unlösbaren Aufgabe stellen – die dicken, trägen Pandas müssen zu ultimativen Kung-Fu-Kämpfern ausgebildet werden. Na dann, viel Erfolg.

Das ist gut:

Kaum zu glauben, dass zwischen dem zweiten und dritten Teil bald fünf Jahre liegen. Aber die Zeit wurde genutzt, um noch einmal einen tollen Animationsfilm zu produzieren. Vor allem da es oftmals so ist, dass eine Reihe von Fortsetzung zu Fortsetzung schlechter wird. Das ist bei 'Kung Fu Panda' ganz und gar nicht der Fall. Denn man bekommt abermals einen Po geboten, der, gesprochen von Hape Kerkeling, einfach nur saulustig ist. Und wenn man nicht über die Stimme lacht, dann eben über seine Mimik oder seine Plautze. Ist am Ende auch egal, denn nicht nur die Hauptfigur weiß zu unterhalten, auch viele der alten sowie neuen Charaktere sind spaßige Zeitgenossen. Positiv hervorzuheben ist abermals die überzeugende Besetzung der Sprecher, die den Animationsfiguren Seele und Charisma verleihen. Über die Musik von Hans Zimmer muss man sich nicht unterhalten, die ist stark wie immer. Was am dritten Teil gut gefällt, sind sowohl das Tempo, die Gags, als auch die coole Panda-Action samt 3-D-Effekten. Außerdem ist gerade der Teil der Handlung mit der Ausbildung der behäbigen Pandagesellschaft wirklich zum Schießen. Wie ihr lesen könnt, Teil drei macht einfach Laune.

Das ist schlecht:

Man kommt nicht drum herum, aber die Geschichte ist in Teilen doch sehr vorhersehbar und eine gewisse Kitschigkeit kann man auch nicht von der Hand weisen. Allerdings wiegt das die generell erheiternde und spannende Handlung wieder auf.

Fazit: Der Kampfpanda macht auch im dritten Teil eine gute Figur und überzeugt ein weiteres Mal. Dafür schon mal kräftig in die Hände geklatscht, ist das doch bei einer Fortsetzung nicht immer so. Po und seine Fighter-Crew machen jedenfalls ordentlich Rabatz, wobei der typische Humor nicht fehlt. Es ist einfach toller Trickfilmspaß für Groß und Klein. Schließlich kann man diesen fetten Panda einfach nur ins Herz schließen. Wer das zuvor nicht getan hat, wird dies spätestens mit 'Kung Fu Panda 3' tun. Also rein ins Kino – das tierische Kung-Fu wird euch auch dieses Mal begeistern!