Man nehme Hochspannung, Thriller und packe Action sowie Drama dazu, würze alles mit U-Booten und Weltbedrohung – fertig ist der neue U-Boot-Action-Thriller mit dem Namen „Hunter Killer“. In diesem zeigt Hollywood- und Fanliebling Gerard Butler nach „Geostorm“ und dem wirklich furiosen „Criminal Squad“ einmal mehr, dass er für dieses Genre immer eine Kracherbsetzung ist. Doch der Streifen ist nicht nur wegen Butler ein Zugpferd für jeden Fan des Action-Thriller-Kinos. Schließlich geht es heiß her zu Zeiten des Kalten Krieges, muss doch die Welt gerettet werden. Wir stiegen also in besagten Hunter Killer (zu dt. Jagd-U-Boot) und schauten uns an, was der Streifen am Ende wirklich drauf hat.

Darum geht’s:

Tief unter dem arktischen Ozean ist der amerikanische U-Boot-Kapitän Joe Glass auf der Jagd nach einem amerikanischen U-Boot in Not, als er entdeckt, dass sich ein geheimer russischer Putsch anbahnt, der die Weltordnung einzureißen droht. Captain Glass muss nun eine Elite-Truppe von Navy SEALs versammeln, um den entführten russischen Präsidenten zu retten, sich durch die feindlichen Gewässer zu schleichen und den Dritten Weltkrieg zu verhindern.

Das ist gut/Das ist schlecht:

Das war kurz und knapp bezüglich des Plots, der wahrlich keine Innovationsstürme entfacht. Sicher, neu ist das alles nicht. Aber muss es das? Nein, wenn es spannend und gut inszeniert wurde. Das wurde „Hunter Killer“ definitiv, in dem vor allem nicht nur unter Wasser, sondern auch an Land die Action ballert. Wobei hier allen voran die U-Boot-Jagden im Eismeer mitreißen und man tolle Kamerafahrten zu sehen bekommt. Okay, der eine oder andere Effekt zündet nicht so wie gewünscht – und generell hätte man ein paar Klischees aussparen dürfen.

Ansonsten gibt es harte Hunde mit kernigen Sprüchen, die für grundsolide Action sorgen – und das satte 121 Minuten lang. Schließlich braucht man in „Hunter Killer“ neben dramatischen Szenen und reichlich Thrill auf die Action-Torpedos nicht verzichten. Richtig stark ist auch die Besetzung, so sind neben Gerard Butler auch Gary Oldman, Common, Linda Cardellini, Toby Stephens und der leider viel zu früh verstorbene Michael Nyqvist zu sehen.

Fazit: Freunde der fulminanten Action-Thriller und vor allem Fans von Klassikern wie „Jagd auf Roter Oktober“ oder „Crimson Tide“ können ohne Bedenken mit „Hunter Thriller“ auf Tauchfahrt gehen. Gerard Butler regelt und feuert euch explosive Action um die Ohren, die auch mal ins Dramatische schwenkt und euch einiges an Thrill bietet. Es ist ein Actioner, der ohne Frage gute Unterhaltung für einen coolen Abend im Kino bietet! In diesem Sinne … Feuer frei … auf geht es zur Rettung der Welt!