Es ist wieder soweit – es gibt neue gigantische Monster-Action mit dem Blockbuster „Godzilla 2: King of the Monsters“. Bereits im Vorfeld hatten die Macher mächtig Vorfreude auf den Streifen geschürt, nachdem bekannt wurde, dass sie alle Monster aus den alten Klassikern eingebaut haben. Nicht nur das, es kommt auch zum Königskampf zwischen Godzilla und King Ghidorah. Da war klar, dass uns hier bei einem 200-Millionen-Dollar-Budget ein bildgewaltiges Spektakel bevorsteht. Wir haben uns das Sequel zu Gareth Edwards Reboot von 2013 angesehen und verraten euch, ob ihr am Ende wirklich die erhoffte imposante Monster-Action zu sehen bekommt.

Darum geht’s:

Wie der Titelzusatz „King of Monsters“ im Ansatz verrät, geht es um das Duell der riesigen Bestien. Allerdings auch um die Zukunft der gesamten Menschheit, um die gefightet wird. Denn seit dem Auftauchen all der Giganten sehen sich die Menschen zunehmend in die Ecke gedrängt. Darum versuchen die Mitglieder der kryptozoologischen Agentur „Monarch“ mit allen Mitteln gegen die überdimensionalen Monster anzukämpfen. Währendessen misst sich Godzilla nicht nur mit Mothra und Rodan, sondern auch mit seinem Erzfeind, dem dreiköpfigen King Ghidorah.

Das ist gut/Das ist schlecht:

Satte 132 Minuten dauert das große Aufeinandertreffen all der geliebten Monster – was für ein genialer Fan-Service. Denn mit ganzen 17 Kultmonstern bekommt man das volle Paket. Das ist eben der große Unterschied zu den vorangegangenen US-Versionen wie Roland Emmerichs „Godzilla“ aus dem Jahre 1998 oder der 2013er Version. Hier liegt der Fokus unmissverständlich auf den Giganten, die sich bekriegen.

Die Menschen: allesamt Nebendarsteller. Und das bei einem tollen Cast, zu dem neben „The Conjuring“-Star Vera Farmiga und „Stranger Things“-Shootingstar Millie Bobby Brown auch Kyle Chandler, Sally Hawkins und Ken Watanabe zählen. Hier kommen ausschließlich die Kings des Monster-Business richtig in Fahrt – und die bescheren euch satte Action sowie pure Zerstörungsgewalt, bei der einfach mal ganze Städte im Vorbeigehen niedergewalzt werden.

In diesem Streifen ist nichts sicher, was sich zerstören lässt, auch keine Kampfjets, die wie Kirschen aus der Luft gepflückt werden. Zudem sorgen die Monster-Fights für beeindruckende Bilderkriege und machen richtig Laune. Egal ob man nun Fan der Klassiker ist oder zu den Neuzuschauern zählt – „Godzilla 2: King of the Monsters“ ist ein fulminanter Blockbuster für die breite Masse mit Giganten-Kloppe deluxe. Genial sind zudem all die pointiert eingebauten Anspielungen auf die japanischen Monster-Klassiker, die sich direkt an die Fans richten.

Auch das Spiel mit alten Klischees rund um das japanische Monsterkino ist gelungen. Die menschliche Komponente und deren Dialoge geraten dabei beinahe schon zum nervigen Faktor, weil sie die Materialschlacht unterbrechen. Zudem hätte man etwas weniger Humor walten lassen dürfen. Aber das sind alles nur Randnotizen.

Fazit: „Godzilla 2: King of the Monsters“ ist ohne Frage die beste „Godzilla“-Verfilmung, was die US-Produktionen betrifft. Hier kommen Monster-Fans total auf ihre Kosten – insbesondere aber klassische Godzilla-Jünger. Was hier an kultigen Ungetümen aufgefahren wird, ist genial. Damit verbunden die spektakulären Kämpfe und die gigantische Zerstörungsorgie. Da hätte es ohne Witz keinen der menschlichen Darsteller gebraucht, die nur ein nettes Beiwerk sind. Hier sind ganz klar die Monster die Stars. Also: Rein ins Kino und zieht euch dieses fulminante Monster-Actionfest rein, Fans werden nicht enttäuscht werden!