Werte Kinofans – Achtung - Katastrophenalarm! Der „Geostorm“ fegt mit bester Naturgewalt-Action durch den Saal und hat sich mit großen Lettern bildgewaltiges Spektakel auf die Fahnen geschrieben. Der Streifen von Dean Devlin will mit einem abwechslungsreichen Mix aus Sci-Fi, Drama, Action und Katastrophenfilm überzeugen. Dass Devlin furioses Spektakel kann, hatte er bereits als Co-Autor und Produzent von „Independence Day“ und „Stargate“ bewiesen. Nun, von der modernsten Computertechnik unterstützt, stehen alle Türen offen für ein echtes Kinoerlebnis, das vor allem Spaß machen soll. Wir haben uns Hauptdarsteller Gerard Butler angeschlossen und sind mit auf die Erdrettungsmission zwischen Wetterkontrollsatelliten und globalem Supersturm gegangen. Ob der Trip uns am Ende vor Freude aus dem Kinosessel geknallt hat oder wir eingeschlafen sind, verraten wir euch in den kommenden Zeilen!

Darum geht’s:

Eine noch nie da gewesene Reihe von Naturkatastrophen hat die Erde schwer getroffen. Daraufhin haben sich die Anführer der Welt zusammengesetzt, um ein kompliziertes Satellitennetzwerk einzurichten, mit dessen Hilfe man das globale Klima kontrollieren und allen Sicherheit garantieren wollte. Doch das ging gehörig schief. Denn das System, das zum Schutz dienen sollte, hat sich selbstständig gemacht und greift nun die Erde an. Im Wettrennen gegen die Zeit muss die wahre Bedrohung aufgedeckt werden, bevor ein weltweiter „Geosturm“ alles und jeden auslöscht. Beheben kann den Fehler nur der Ingenieur Jake. Während Jake im schwerelosen Raum gegen die Zeit arbeitet, ist auf der Erde der Teufel los. Nicht nur durch das Unwetter, sondern auch durch Terroristen, die sich das Chaos zunutze machen wollen.

Das ist gut:

Derartige Streifen aus dem Genre der Naturgewalt-Action sind oftmals echte Kurzweilgranaten. „Geostorm“ ist auch eine davon, mit eindrucksvollen Aufnahmen, deftigen CGI-Effekten in einem wahrhaften Bilderkrieg. Mittendrin: Gerard Butler, der diesem Film mit seiner Mission jenseits der Erde bestens den Stempel aufdrückt. Doch auch am Boden geht es zur Sache – und das eben nicht nur durch zerstörerische Naturereignisse, sondern auch mit dem zweiten Handlungsstrang, bei dem Terroristen den US-Präsidenten über den Jordan schicken wollen. Ihr merkt schon, hier gibt es mehrere Ebenen der Unterhaltung. Action gibt es satt, auch etwas Suspense-Thriller und Science-Fiction, aber auch Drama sowie Romantisches. Was hat man also? Genau, einen typischen hochstilisierten Hollywood-Popcorn-Blockbuster, der nicht immer der Logik folgt, aber am Ende einfach das macht, was man erwartet, wenn man in solch einen Film geht – Kinospektakel de luxe. „Geostorm“ macht einfach Spaß. Außerdem ist der Cast neben Gerard Butler mit Jim Sturgess, Abbie Cornish, Alexandra Maria Lara, Daniel Wu, Ed Harris sowie Andy Garcia richtig stark.

Das ist schlecht:

Wer hier einen tiefgängigen Film erwartet, der sich intensiv mit dem Thema Klimawandel und seinen Auswirkungen wie Wetterkatastrophen oder globaler Erwärmung beschäftigt, wird nicht glücklich werden. Auch all jene nicht, die eine Abneigung gegen CGI-Gewitter hegen.

Fazit: Katastrophenfilme sind seither echte Kinomagneten. Das wird auch „Geostorm“ hierzulande werden, zieht er doch mit CGI-Bombast eine beeindruckende Spur der Zerstörung hinter sich her. Das ist pure Chaosunterhaltung irgendwo zwischen „Independence Day“ (nur ohne Aliens) und „Twister“. Das macht Laune, auch der Plot, der ein paar Logikmacken hat, aber nicht nur mit Wetter-Katastrophen um die Ecke kommt, sondern mehrere Genres vermischt. Dazu ein passender Cast und fertig ist der Hollywood-Popcorn-Blockbuster mit düsterem Anstrich für beste Kinounterhaltung.