Seit Jahrzehnten begeistern uns die kultigen Gallier Asterix und Obelix mit ihren tollkühnen Abenteuern. Allerdings war es nun schon lange Zeit ruhig im Kino um das schlagkräftige Duo. Das hat nun ein Ende mit der Rückkehr Galliens auf die große Leinwand und dem Film „Asterix und das Geheimnis des Zaubertranks“. Nach insgesamt acht Zeichentrickfilmen, vier Realverfilmungen und einem Animationsfilm ist „Asterix und das Geheimnis des Zaubertranks“ nun der vierzehnte Film um die populären Gallier. Wie gut er am Ende geworden ist, verraten wir euch in unserer Kinokritik.

Darum geht’s:

Wir befinden uns im Jahre 50 v. Chr.: Ganz Gallien ist von den Römern besetzt … Ganz Gallien? Nein! Ein unbeugsames kleines Dorf leistet natürlich zu jeder Zeit Widerstand! Der Druide Miraculix sorgt sich um die Zukunft und macht sich gemeinsam mit Asterix und Obelix auf, einen Nachfolger zu finden, dem er das Geheimnis des legendären Zaubertranks anvertrauen kann.

Doch auch der hinterhältige Heretix versucht, in den Besitz der magischen Formel zu kommen, und schreckt dafür nicht einmal vor einem Pakt mit den Römern zurück. Während Asterix und Obelix auf ihrer Suche nach einem würdigen Druiden-Lehrling ganz Gallien durchqueren, müssen die Frauen das Dorf allein gegen die römischen Soldaten verteidigen. Und die Zaubertrank-Vorräte reichen nicht ewig.

Das ist gut/Das ist schlecht:

Machen wir uns nichts vor, die letzten Bände und Filme waren echte Enttäuschungen. Glücklicherweise befinden sich Asterix und Obelix nun endlich wieder auf Kurs und das mit einem mächtig hohen Unterhaltungswert für alle kleinen und großen Gallier vor der Leinwand. „Asterix und das Geheimnis des Zaubertranks“ fußt nicht auf den Comics, sondern erzählt ein komplett neues Abenteuer.

Das ist sehr erfrischend und man wird mit einem sehr beschwingten Film überrascht, der mit viel Witz locker für tollen Kinospaß sorgt. Es gibt unzählige amüsante Situationen, die jedem Fan ein breites Grinsen ins Gesicht zaubern. Wir sagen an dieser Stelle nur Hühner versus Zaubertrank. Richtig spaßig sind zudem die vielen versteckten oder offensichtlichen Cameos – wie als Beispiel der römische Senator, Achtung: Tomcrus.

Ja, „Asterix und das Geheimnis des Zaubertranks“ ist in seiner Gesamtheit ein herrlich kurzweiliger Streifen mit vielen Details, die das Fanherz befrieden. Etwas gewöhnungsbedürftig bleiben hierbei aber die Computeranimation sowie das 3D, woran man sich aber letztendlich schnell gewöhnt. Bemerkenswert ist, dass die Macher mitunter dem Zeichenstil der Comicklassiker treugeblieben sind. Etwa, wenn sie immer mal wieder Skizzen und Szenen aus den Asterix-Zeichentrickfilmen in das Animationsabenteuer einbauen.

Insgesamt gibt es also so gar nichts an dem neuen Abenteuer auszusetzen.

Fazit: „Asterix und das Geheimnis des Zaubertranks“ ist ein mitreißender Animationsfilm, der einfach nur für mächtig viel Spaß und Unterhaltung sorgt – mit einer lang vermissten Leichtigkeit und tollem Humor. So geht Kino-Gaudi für die ganze Familie im legendären Asterix-&-Obelix-Universum. In diesem Sinne: Zaubertrank eingeworfen und ab dafür!