„Killing Gunther“ – Kritik – Freunde des Action-Kinos, hergehört. Mit diesem Streifen gibt es amüsante Action-Unterhaltung. Es ist zwar kein Budget-Monster und Hochglanz-Hollywood-Blockbuster, aber wird Genrefreunde, die einfach nur ein wenig Kurzweil suchen, als B-Movie unterhalten.

Das mit einem stark aufspielenden Arnold Schwarzenegger als Auftragsmörder Gunther. Zwar hat Arnie hier nicht die Hauptrolle, aber alleine seine Spielfreude macht es für Fans mehr als sehenswert. Generell überzeugt aber eh der gesamte Cast, ist hier doch neben Taran Killam („Saturday Night Live“), Hannah Simone („New Girl“) und Alison Tolman („Fargo“) auch „How I Met Your Mother“-Star Cobie Smulders zu sehen.

In „Killing Gunther“ geht es um den frustrierten Auftragsmörder Blake. Der kann die unangefochtene Nummer eins im hart umkämpften Business einfach nicht toppen. Die einzige Möglichkeit, den sagenumwobenen Hitman Gunther von seinem Thron zu stürzen, ist, ihn umzubringen.

Um dies zu bewerkstelligen, schart Blake eine erlesene Auswahl an Top-Killern um sich – samt einer Kamera-Crew im Schlepptau, um das tödliche Unterfangen filmisch zu dokumentieren. Die bunt zusammengewürfelte Truppe hat allerdings nicht mit Gunthers scharfem Verstand gerechnet, der allen jederzeit einen Schritt voraus ist und die Attentäter nach und nach erledigt.

Machen wir uns nichts vor, der Plot ist jetzt nicht hochgradig tiefsinnig, aber er taugt vollends für einen abwechslungsreichen Actioner. „Killing Gunther“ ist unterhaltsames Action-Kino und nimmt sich und das Genre mit parodistischen Einlagen auch gerne auf die Schippe. Also geht hier nicht mit falschen Erwartungen ran.

Ein kleiner Genrebeitrag, der Action- und Arnie-Fans gut anderthalb Stunden bestens unterhält!

Killing Gunther (Splendid Film/WVG) VÖ: 24. Apr. 20