Killerman – Film-Kritik – Freunde von düsteren Actionthrillern sollten nun mal innehalten. Denn „Killerman“ beschert euch einen ziemlich coolen Genrebeitrag mit Liam Hemsworth in der Hauptrolle. Es geht um den Kleinkriminellen Moe Diamond, der sich seinen Lebensunterhalt als Geldwäscher für den berüchtigten Drogenboss Perico verdient. Gemeinsam mit Pericos Neffen Skunk tauscht er Geld gegen Goldbarren und Goldbarren gegen Diamanten ein.

Nachdem eine wichtige Übergabe kurzfristig verschoben werden musste, beschließen Moe und Skunk kurzerhand, mit dem Geld des Bosses einen Alleingang zu wagen. Doch der geplante Deal läuft gehörig aus dem Ruder: Korrupte Cops eröffnen das Feuer und Moe und Skunk finden sich in einer spektakulären Verfolgungsjagd wieder, die zu einem verhängnisvollen Unfall führt. Moe verliert dabei sein Gedächtnis und alle Versuche, sich an die Vergangenheit zu erinnern, scheitern.

Unterdessen setzt der skrupellose FBI-Agent Bill O’Donnell alle Hebel in Bewegung, um die heiße Ware, die Moe auf seiner Flucht bei sich hatte, zurückzubekommen. Dabei ist er sogar bereit, über Leichen zu gehen. Geschenkt, der Plot zu „Killerman“ erfindest das Thriller-Rad nicht neu. Was der Streifen aber schafft, ist, mit seinen Twists und vor allem mit der überraschenden Wendung zum Ende zu überzeugen.

Richtig cool ist hier diese dreckig-düstere Optik des Films und auch der 80ies Synth-Soundtrack rundet den Film gelungen ab. Nicht zu verachten ist auch die gewaltige Action in „Killerman“ die gerne mal in expliziten Gewaltexessen ausufert. Zwar kommt der Streifen nicht um typische Klischees herum, aber am Ende überzeugt „Killerman“ dennoch als spannender und atmosphärischer Thriller. Perfekt, um sich einen der verregneten Winterabende kurzweiliger zu gestalten!

Killerman – Capelight Pictures – 13. Dez. 19