Es gibt Gangsterfilme. Und dann gibt es Filme über Gangster, die a) für andere Gangster arbeiten und sich damit zufriedengeben, Profikiller zu sein, oder die b) gar keine Gangster mehr sein, sondern in Ruhe leben wollen. Und beide Arten von Auftragskillerstreifen erfreuen sich einer gewissen Beliebtheit – und zwar nicht erst seit „Leon - der Profi“.

Ist aber auch verständlich: Wer wäre nicht gerne der Kerl, der als einsamer Wolf sein Ding macht, allein gegen den Rest der Welt – und danach mit Koffern voller Kohle in Frührente geht? Was aber passiert, wenn man so jemandem so richtig blöde kommt? Und ihn dazu bringt, seinen Ruhestand aufzugeben? Das kann man im Januar 2015 erleben, wenn „John Wick“ in den deutschen Kinos anläuft.

Jüngst ist ein erster US-Trailer zum Profikiller-Streifen mit Keanu Reeves erschienen, in dem vor allem zwei Dinge deutlich werden. Erstens: Das Teil sieht nach einer Mischung aus satter Action der alten Schule und trashigem Rachestreifen aus. Schön. Und zweitens: Vergreif dich nie, aber auch wirklich niemals am besten Freund eines Mannes …

Darum geht‘s:
Nach dem Tod seiner Frau will John Wick (K. Reeves) den Job als Auftragskiller an den Nagel hängen. Bedauerlicherweise kommt ihm dabei die russische Mafia in die Quere. Die Herren von der New Yorker Bratwa machen nicht nur den Fehler, John über einen Streit um seinen 69er Mustang halbtot zu schlagen – nein, sie töten auch Johns Hund, das letzte Geschenk seiner verstorbenen Liebe. John sieht rot und gräbt sein altes Handwerkszeug aus. Die russische Bruderschaft weiß sich nur auf eine Weise zu helfen, um seinen blutigen Rachefeldzug zu stoppen – man setzt Johns ehemaligen besten Freund Marcus (Willem Dafoe) auf ihn an …