Wenn James Bond eines liebt, dann ist es sein Martini – natürlich geschüttelt, nicht gerührt. Davon hat der Geheimagent aber offenbar schon viel zu viele gesehen und sollte laut einer britischen Studie dringend sein Trinkverhalten ändern.

Das Ergebnis der von drei Ärzten durchgeführten Studie ist schockierend. Sie zählten in zwölf von 14 James-Bond-Romanen von Ian Fleming, wie oft der Actionheld wirklich einen Schluck aus dem Glas nahm – und kamen zu dem Schluss, dass Bond an 123,5 geschilderten Tagen nur an 36 davon keinen Alkohol zu sich nahm.

Und selbst dann verzichtete 007 nur auf seinen Martini, weil er entweder eingesperrt oder im Krankenhaus war. Stolze 1150 Einheiten Alkohol trank Bond an den restlichen 87,5 Tagen und liegt damit vier Mal über der empfohlenen Höchstdosis. Seine Heldentaten hätte Bond mit solch einem Pegel wohl kaum ausführen können und er wäre schon an simpleren Aufgaben gescheitert.

In Konsequenz heißt dies, dass der Geheimagent ein hohes Risiko für Leber- und andere mit Alkohol zusammenhängende Krankheiten hat. Als bekennender Raucher würde Bond schon in seinen Fünfzigern sterben. Auch für seine Rolle als Frauenheld hat die Alkoholsucht negative Folgen, denn seine sexuellen Leistungen dürften eher ernüchternd sein.