Jackass: Versicherung berechnet Krankenhauskosten der Crew – Manche geben ihren Körper für die Wissenschaft her, andere für die Unterhaltung. Die Crew von „Jackass“ hat das im Laufe der Jahrzehnte so oft getan, dass nahezu alles im Körper der Mitglieder auf die eine oder andere Weise zerstört wurde. Das ging über die Zeit ziemlich ins Geld, wie sich nun durch die Berechnungen eines Versicherers zeigt.

Bei der Plattform Nova Legal Funding wusste man offenkundig auch, dass Johnny Knoxville sich einmal ein Auge aus der Höhle geploppt oder Steve-O bei irrwitzigen Aktionen nicht nur etliche Zähne verloren hat. Bei dem Versicherer, der normalerweise Gerichtskosten für Privatpersonen evaluiert und übernimmt, summierte man die Verletzungen der Mitglieder in Form von allgemeinen Krankenhauskosten auf. Das Ergebnis:

24. Millionen Dollar. Mindestens.

Umgerechnet also rund 20,9 Millionen Euro, die da für diverse Eingriffe und Notfallmaßnahmen bezahlt werden mussten. Wohlgemerkt nur für die Anführer und bekanntesten Gesichter bei „Jackass“. Auf die ganze Mannschaft zusammengenommen entfallen den Schätzungen der Plattform zufolge eher umgerechnet 38 Millionen Dollar: 32,1 Millionen Euro.

Teuerster Kandidat (weitere Angaben ohne Umrechnung, alle Werte gerundet) ist damit Knoxville, dessen verschiedene Behandlungen im Laufe seiner Karriere 8,6 Millionen Dollar verschlangen: darunter eine Hirnblutung für 2,5 Millionen, Prellungen und Gehirnerschütterungen im Wert von 4 Mio., eine Verletzung im Genitalbereich für 120.000 und eine Skalpierung für 150.000 US-Dollar.

Bronze, Silber und … Bruch

Gar dreimal den Hals brach sich Ehren McGhehey, was ihn zusammen mit vier Nasenbrüchen, neun Knieoperationen und einem zertrümmerten Rücken insgesamt 7,38 Millionen kostete und ihm damit fragwürdiges Silber einbringt. Dritter im Reigen ist Steve-O, für den insgesamt 5,82 Mio. Dollar fällig wurden.

Steve-Os Körper, durch unermüdlichen Einsatz qua lebendiges Kunstwerk der Aktionscomedy, forderte etwa 900.000 US-Dollar für ein Hauttransplantat nach einer 15-prozentigen Verbrennung. Sieben zersplitterte Zähne wurden zu einem Fall über 350.000 US-Dollar, Wirbel-Vorfälle verschlangen 800.000 und ein Schädelbruch gar 1,75 Mio US-Dollar.

Glücklicher Anschluss:

Weit abgeschlagen liegen Dave England mit 1,65 Millionen US-Dollar Behandlungskosten sowie Jason „Wee Man“ Acuña mit 675.000 und Preston Lacy mit 75.000 US-Dollar. Autsch.

Quelle: ladbible.com